Bestattungsrituale im Alten Orient

Umm Dabaghiyah-Kultur 6000–5800 v.u.Z. (Proto-Hassuna-Kultur)
Bestattungen unter dem Hausboden oder in unmittelbarer Nähe des Hauses. Die Körper wurden zumeist vor der Bestattung zerteilt, sodass sie in Gefäße oder flache Gruben gelegt werden konnten. Zwei dieser Bestattungen enthielten Grabbeigaben in Form von Behältnissen mit Tierknochen und Schmuck, darunter Perlen aus Lapislazuli
https://de.wikipedia.org/wiki/Umm_Dabaghiyah-Sotto-Kultur


Hassuna-Kultur 5800–5260 v.u.Z.
Die in Hassuna-Siedlungen gefunden Skelette stammten überwiegend von Kindern, die in der Regel in Tongefäße gelegt meist unter den Fußböden, aber auch unter Wänden und Türschwellen von Häusern bestattet wurden. Die seltenen Skelettreste von Erwachsenen wurden in chaotischem Zustand in Kornbehältern oder unter den Fußböden von Häusern, sowie in zwei Fällen in Vertiefungen in Gebäudemauern gefunden. Vermutlich wurden also die meisten Erwachsenen außerhalb der Siedlung bestattet.

Eine bestimmte Orientierung der Gräber an Himmelsrichtungen ist, im Gegensatz zu späteren Epochen in welchen die Grabausrichtung eine kultische Bedeutung hatte, nicht erkennbar. Grabbeigaben gab es nur in geringem Umfang. Sie bestanden aus Keramik und Tierknochen, in einem Fall auch aus einem Halsband.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hassuna-Kultur


Halafkultur 5200 - 4500 v.u.Z.
- Bestattungen innerhalb der Siedlungen bestätigt
- Beerdigung unterhalb der Häuserböden
- Variationen treten auf
- konzentrierte Bestattungen von ganzen Leichen oder Schädeln an bestimmten Plätzen, auch außerhalb der Siedlungen
- Anzeichen für Beerdigungen begleitenden Feuerrituale
- Bestattung von Leichenteilen in "Beerdigungstöpfen"

Es ist nur wenig über die Bestattungssitten der Halaf-Kultur bekannt, aber sie scheinen nicht einheitlich zu sein. In Yarim Tepe fand man Grabschächte mit einer kleinen Seitenkammer, in der die Leiche niedergelegt wurde. In Domuztepe wurden in der sog. „Death Pit“ zwischen 35 und 40 Menschen begraben. Teilweise wurden ihnen die Köpfe entfernt und einzeln beigesetzt (wiki)

Obed-Kultur 4300 - 3500 v.u.Z.
- Entwicklungen setzen sich fort
- reguläre Friedhöfe außerhalb der Siedlungen, nur Kinder werden in Häusern bestattet
- Spät-Obed/Friedhof Ur: Hockerstellung+ Hände vor Gesicht, Grabbeigaben: Perlen und weibliche Figurinen

Uruk-Kultur 4./3. JT. v.u.Z.
- wenige Gräber bekannt
- Erdbestattung oder in Ton- oder Holzsärgen
- zur Akkadzeit beschränkt es sich auf Flechtsärge und Mattengräber
>Quelle


Tell Arpachiyah (auch oftmals nur als Arpachiyah bezeichnet) ist ein kleiner Hügel bei Mosul im heutigen Irak. Er misst ca. 120 im Durchmesser. Ausgrabungen haben hier vor allem Siedlungsschichten der Halaf-Kultur und der Obed-Kultur zu Tage gefördert.
Es fanden sich vereinzelt Bestattungen im Siedlungsbereich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tell_Arpachiyah


Einen riesigen Friedhof der Sumerer mit vermutlich mehreren hunderttausend Gräbern entdeckten irakische Archäologen etwa 350 Kilometer südlich von Bagdad. Die Grabstätte, mit dem Namen Umm al-Ajarib, ist um ein vielfaches größer als der bislang größte bekannte Friedhof von Eridu mit seinen mehr als tausend Gräbern.
Die Sumerer bestatteten ihre Toten hauptsächlich in Särgen aus Ziegeln, die sie mit Bitumen (teerähnliches Material) und Mörtel verpackten.
http://www.wissenschaft.de/kultur-gesell...merer-entdeckt/


Die Königsgräber von Ur, manchmal auch Königsfriedhof von Ur, sind ein in Tell el-Muqejjir gefundenes frühdynastisches Gräberfeld, in welchem die Könige der 1. Dynastie von Ur bestattet wurden.
Spätere Friedhöfe aus der Akkadzeit und von der 3. Dynastie von Ur befanden sich in seiner direkten Nachbarschaft. Südlich der Königsgräber befanden sich einfachere Bestattungen von Einwohnern Urs, östlich und westlich wurde der Friedhof durch Abhänge begrenzt.
Das am besten bekannte Grab ist PG 800 der Prinzessin Puabi, in welchem ihr berühmter Kopfschmuck gefunden wurde. In einem Schacht vor dem Grab fanden sich die Skelette von fünf Soldaten, 23 Dienern und eine komplette Kutsche mit Gespann.
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsgr%C3%A4ber_von_Ur


In Kish finden sich für die ED-III Zeit Gräber mit Vorläufern aus der Akkad-Zeit, was logisch ist, da Kish semitisch war und vermutlich der Ursprung der Akkad Dynastie.
Schon zu dieser recht frühen Zeit finden sich starke Hinweise auf Ishtar in Form von nackten Frauenfiguren als Grabbeigaben. Woanders waren diese Figuren zu dieser Zeit noch eher selten!
Auch die eher Inanna zuzuordnenden Palmwedel etc. findet man hier schon, vermutlich sind Inanna und Ishtar in Kish schon synkretisiert.
Ähnlichkeiten der Grabfunde zu Ur, Mari etc. sind deutlich erkennbar ... d.h. eine weitgehend gemeinsame Kultur scheint wahrscheinlich.

Aus:
Journal Article; Cemetery a at Kish: Grave Groups and Chronology; P. R. S. Moorey; Iraq
Vol. 32, No. 2 (Autumn, 1970), pp. 86-128; Published by: British Institute for the Study of Iraq            


In Eridu scheint es eine Kontinuität der Grabbeigaben von Ubaid bis zur Uruk Zeit zu geben. Ältere Keramiken werden seltener und neu kommen hinzu.
D.h. die vorschrfitliche Ubaid Kultur ist zumindest hier identisch mit der Sumerischen.
Die Ausgrabungen in Ur von Ubaid II und IV entsprechen ziemlich exakt den Funden in Eridu. D.h. Ur Ubaid II entspricht der letzten Ubaid Phase in Eridu.
Kleinere lokale Unterschiede sind natürlich vorhanden.
Samarra Keramiken scheinen große Ähnlichkeiten mit den frühesten Eriu Keramiken zu haben. Eridu und Smarra haben ggf. gemeinsame Vorfahen.
In Samarra wiederum finden sich Ähnlichkeiten zu Hassuna .. auch zu Hassuna lassen sich einzelne Schichten 1:1 mit Eridu verbinden. Auch Verbindungen zur Halaf Kultur sind erkennbar.
Allerdings gibt es trotzdem große Unterschiede zwischen Eridu und Hassuna-Samarra Keramiken, so dass eine direkte Abhängigkeit unwahrscheinlich erscheint.
Auch zu Susiana gibt es Ähnlichkeiten .. ggf. standen diese Kulturen über Handel o.ä. in engem Kontakt.
Ganz sicher kann man von Ubaid über Eridu zu Uruk eine Kontinuität erkennen, so dass man davon ausgehen kann, dass Ubaid und Sumer identisch zu sein scheinen. Die ältesten Tempelschichten z.B. sind praktisch identisch mit jenen aus Eridu etc.

Journal Article Ur and Eridu, the Prehistory; Joan Oates; Iraq Vol. 22, Ur in Retrospect. In Memory of Sir C. Leonard Woolley (Spring - Autumn, 1960), pp. 32-50; Published by: British Institute for the Study of Iraq     



Umm Dabaghiyah-Kultur 6000–5800 v.u.Z. (Proto-Hassuna-Kultur) scheint sich aus der ansässigen, präkeramisch-neolithischen Bevölkerung heraus entwickelt zu haben.

Geht dann wohl in Hassuna-Kultur über. Die archaische Hassuna-Ware steht stark in der Tradition der Umm Dabaghiyah-Kultur
Hassuna und Samarra scheinen enger miteinader verwoben zu sein, womöglich ist die Samarra-Keramik gar aus der Hassuna-Kultur.

Die Halaf-Kultur hat sich relativ gleichzeitig im gesamten Verbreitungsgebiet aus lokalen neolithischen Kulturen entwickelt. Dies schließt man aus der Verteilung der Proto-Halaf-Keramik, die im gesamten Verbreitungsgebiet gefunden wurde. Eine ältere Interpretation ging von einem Ursprung in Nordsyrien aus. Diese Interpretation ist auf ein damals noch lückenhafteres Bild der Verteilung der Proto-Halaf-Keramik zurückzuführen (wiki)

Die Halafzeit beginnt etwa 5800 v.u.Z. und endet zwischen 5500 und 5000 v.u.Z. Während die Entstehung der Halafzeit über viele Fundorte relativ genau datiert werden kann, gibt es für die den Übergang zur Ubeid-Kultur fast keine gut datierbaren Kontexte. Sicher ist nur, dass die Ubeid-Kultur 5000 v.u.Z. vollständig etabliert ist. Die „klassische“ Halafkultur lässt sich ebenfalls nicht näher datieren als in den Zeitraum zwischen 5700 und 5500/5000 v.u.Z.        

Akkadischer Sternenhimmel

Simlikios (6.Jhr. v.u.Z.) berichtet, das Kallsthenes (gest. 327 v.u.Z.) (Offizier unter Alexander dem Großen) in Babylon astronomische Aufzeichnungen erhielt, welche sich über einen Zeitraum von 1903 Jahren erstreckte und die er seinem Onkel Aristoteles (384 - 322 v.u.Z.) nach Athen schickte.

W. Papke fand in den sogenannten keilschriftlichen MUL-APIN-Tafeln eine astronomische Interpretation des Gilgamesch-Epos und erstellt uns somit den chaldäischen Sternenhimmel und sein Buch.

Wir befinden uns mal wieder in Mesopotamien.
Und schreiben (da wir ja von Heute sind) in etwa das Jahr 2340 v.u.Z..

Sargon (2340-2285 v.u.Z.) von Akkad, semitisch, folgt auf den nicht-semit., aber sumerischen Lugal-Zagesi und besteigt den Thron.
Ab hier spricht man von der Akkad-Zeit.
Die Sumerer ordnet man einer kaukasischen und/ oder finno-ugrischen Sprache zu, den Akkadern wiederum den semitischen Sprachtypus.
W. Pappke schreibt nun von den Chaldäern (eine Gruppe der Akkader).

Um 2340 v.u.Z. führen sie ein neues Sternzeichen in ihrem Himmel ein (Kalenderreform). Die übergroße Schere des Skorpions (GÍR.TAB) trennen sie ab und kreieren daraus die Waage (ZI.BA.AN.NA, akkad.: zibanitum), welche gerade zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche am Sternenhimmel erschien. Somit wurde der Zodiak auf 12 erweitert.
Gleichzeitig ist der Stern "alpha Leonis" (MUL.LUGAL)(auch: Regulus, Königsstern)(auf der Brust des Löwen) am höchstem Punkt zu sehen

Die "chaldäische Astral-Religion" spricht von Re-Inkarnation (Seelenwanderung nach dem Tod). Die Helden des Gilgameschepos werden in die Sterne transportiert.
Aus Gilgamesch (seinem Körper) wird das feste Sternbild SIPA.ZI.AN.NA (wir nennen es Orion) und (aus seinen Geist wird) der Wandelplanet Merkur. Wenn der Merkur nun im Haus des Sternzeichens (unserer) Jungfrau (AB.SIN) steht, hat Gilgamesh Kontakt mit Ischtar. Das Sternzeichen AB.SIN hält eine (Korn-)Ähre in der Hand (lat. Spica, ein Stern in unserer Jungfrau)
Aus Enkidu wird LÚ.CHUN.GÁ (das heutige Sternzeichen Widder) und der Mond.
An der Textstelle wo Gilgamesch und Enkidu Freunde werden, taucht das Sternbild Zwilling (MASH.TAB.BA.GAL.GAL) im Osten auf, wo Enkidu die Tiere weglaufen, verlassen die Sternbilder Wolf (UR.IDIM) und Wildschwein (EN.TE.NA.BAR.CHUM) im Westen den Himmel...usw. Der "große Jäger" (PA.BIL.SAG) wird mit Nimrod gleichgesetzt und entspricht unserem Sternbild Schütze

Gilgamesch ist zu zwei-drittel göttlich, weil sein Sternzeich zu zwei-dritteln im "Anu-Weg" liegt (Anu=Himmel=göttlich) - zu einem-drittel ist er menschlich, da er zu einem-drittel im Ea-Weg liegt (Ea=Erde=menschlich(sozusagen))

Die Plejaden-Sterne sind bekannt und werden als 7-körnige Ähre dargestellt. Wenn sie auftauchen ist Erntzeit, wenn sie verschwinden wir ausgesät.

Lugalbanda wird zu DAR.LUGAL (=Hahn.König) und entspricht unserem Einhorn.

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Kritik
zu Werner Papke (aus der dt. Wiki)
Bekanntheit erlangte er durch sein Buch Die Sterne von Babylon, in dem er das Gilgamesch-Epos einer astronomischen Deutung unterzog. Seine spekulativen Thesen wurden jedoch von der Fachwissenschaft nur verhalten rezipiert.

Seine Dissertation fand zwar die Anerkennung van der Waerdens, damals die Autorität im Gebiet der antiken Astronomie, insgesamt aber war die Reaktion abweisend, vor allem bei den Altorientalisten. Seine Datierung der MUL.APIN Tafeln in das 3. Jahrtausend v.u.Z., abweichend von der allgemein akzeptierten Dateierung um 1000 v.u.Z. wurde insbesondere von Johannes Koch zurückgewiesen. Neuere Arbeiten publizierte er daher im Selbstverlag.



Der Sprachstil der Tafeln, die Zeichen etc. lassen MUL.APIN eher altbabylonische denn akkadisch aussehen.
sumerische Sprache ist isoliert.
akkadische Sprache ist semitsch - das ist richtig.

Die Chaldäer sind Semiten gewesen und keine "Akkader".




Gilgamesh wird im übrigen auch im den Qumran Scrolls erwähnt!
"Buch der Giganten" (ca. 100 v.u.Z.) als vorsintflutlicher Gigant als "glgmš"

"Frauenhaus" in Sumer



aus "AOAT 368 The Exchange of Goods and Services in Pre-Sargonic Lagash" von Rosemary Prentice, Ugarit Verlag 2010

In dem Buch werden 1800 Verwaltungstafeln über 20 Jahre des "Frauenhauses" in Lagash ausgewertet. Das ist der Zeitraum um 2300 v.u.Z. unter den Königen Enentarzid, Lugalanda und Urukagina, d.h. direkt vor Lugalzagesi von Uruk und Sargon dem Großen.

Das "Frauenhaus" oder "Haus der Frau" war im Prinzip der Königin unterstellt und machte quasi die Buchhaltung für Lagash bzw. für den Haupttempel von Lagash.

Lagash als Stadtstaat bestand zu jener Zeit aus drei größeren Städten, die aber alle wenigstens zum Teil im "Frauenhaus" in Lagash verwaltet wurden.

Frauen und Männer wurden nicht verschieden bezahlt, sondern die Gehälter / Rationen waren in der Regel individuell innerhalb einer "Gehaltsgruppe".

Die Gehaltsgruppen waren:

I. Träger & Igi-nu-gud (Nicht sehende)
II. Beim Palast registierte/gemeldete Personen
III. Beim Palast individuel gemeldete Personen

Die I. Gruppe waren die vermutlich unglernten und einfachen Arbeiter. Dabei ist die Bedeutung von Igi-nu-gud nicht geklärt. Aber diese wurden zum Teil besser bezahlt als die "Träger", daher waren sie auf jeden Fall keine "behinderte" Randgruppe o.ä.

Die Igi-nu-guds waren in Teams organisiert, die dann Personen aus der II. Gruppe untergeordnet waren.

An einer Stelle fällt eine Frau aus, vermutlich wegen Krankheit, ihr Sohn nimmt dann ihre Position ein und erhält dann das untere Erwachsenengehalt .. d.h. die Position der Mutter wurde inkl. Gehalt übernommen.

Unter Urukagina wurde das "Frauenhaus" in "Haus von Bau" umbenannt, allerdings blieb das Personal weitgehend gleich, so dass die Umbenennung religiöse oder politische Gründe gehabt haben kann, aber die Arbeit der Leute in dem Haus sich dabei nicht erkennbar geändert hatte.

Kinder haben immer 12 Sila/Monat (1 Sila = ca. 1 Liter) Getreide erhalten.

Erwachsene immer min. 18 Sila/Monat.

"Anfänger" haben erst weniger und später in der Regel mehr bekommen.

Das ging für einen Sänger bei auf 72 Sila/Monat.

Zusätzlich gab es noch Stoff/Kleidungs Rationen alle 4 Monate. Diese wurden Gewichtsmässig in Mana (um die 500 g) abgerechnet.

Das "Personal" wurde als "zum Haus-Mi gehörig" bzw. "zum Haus Bau gehörig" bezeichnet.

Das führte dazu, dass die Asyriologen anfangs dachten es handle sich im Leibeigene oder Sklaven - vor allem bei den Igi-nu - und die Leute hätten entsprechend keine weiteren Einkünfte gehabt.

Man hat allerdings einmal die verschiedenen "Rationen", die auf eine individuelle Berechnung innerhalt einer "Gehaltsgruppe" hinweist, ferner auch den "Erfahrungsbonus". Und man hat sogar Urkunden über den Kauf/Verkauf von Grundstücken von den "zum Haus *** gehörigen", ergo es war eher eine Art Festanstellung. Auch die Karriere einzelner Mitglieder kann nachvollzogen werden.

Das "Frauenhaus" hat auch einiges Personal für den Palast finanziert, man geht davon aus, dass jede Institution im Stadtstaat eine Art Arbeitssteuer zahlen musste, d.h. Personal für den Palast finanzieren. In diesem Fall sind das Sänger, Musiker, Friseure uvm.

Das "Frauenhaus" hatte natürlich auch noch Aufgaben und nicht nur Personal, dabei hatte es wohl vor allem zwei Aufgaben:



Handel

- "gegenseitigen sozialen Austausch" .. Geschenke - Diplomatie
Handel wurde mit viele verschiedenen Waren betrieben, Metalle, Stoffe, Parfüm, Holz ...

Die Sache mit den "Geschenken" ist interessant, da wurden wertvolle Waren ohne offensichtliche Gegenleistungen verschickt. Allerdings gab es in der Regel dann auch wieder "Geschenke" zurück ... anders als beim Handel wurde der "Austausch" aber nicht mit "für dies bekam ich das" gemeinsam archiviert, sondern nur als "dies versendet" und auf einer völlig anderen Tafel "jenes erhalten" vermerkt.

(kleine) Geschenke erhalten die Freundschaft sozusagen.

"beschenkt" wurden dabei Tempel bzw. Götter, andere Fürsten, externe Familienmitglieder usw. d.h. mehr oder weniger gleichberechtigte.

Diese "Geschenkte" waren oft eher symbolisch, ein paar Schafe für eine Feier .. auch wenn für den Anlass sicher viel mehr gebraucht wurden.

Das "Frauenhaus" hat u.a. mit Der, Dilmun, Kesh, Uruk ... gehandelt und "Diplomatie" betrieben.

Uru-inimgina (Urukagina) benannte das "Frauenhaus" von Lagash in "Baba-Tempel" um. Letztverantwortlich für die Wirtschaftseinheit waren die Gemahlinnen der Fürsten, unter Uru-inimgina seine Frau Sasa.

Der Außenhandel scheint unter Lugalandas Nachfolger Uru-inimgina fast völlig zusammen gebrochen sein (wird aber später, in einer folgenden Dynastie, wieder aufgenommen).

Uru-inimgina´s Reformationen hatten vorallem auch wirtschaftlichen Charakter und versuchten, das sich entwickelnde Unrecht abzudämpfen, indem "niedere Stände" gegenüber "höheren Ständen" mehr Rechte eingeräumt wurden.

Entwicklung der Sumerischen Religion


Das geht dann etwa von der Ubaid Zeit (ab 6000 v.u.Z.) bis zur spät Babylon Zeit (ab 600 v.u.Z.).
Zum Teil kann man dabei auf die vermutlichen semitischen Einflüße eingehen, die sich zum Teil erkennen lassen.

Dabei geht es vor allem um die Schöpfung der Welt, der Götter und des Menschen und nicht um Kulte etc.

Besonders interessant ist die älteste heute erkennbare Schicht der Sumerischen Religion, da sie sozusagen am ehesten wirklich als sumerische zu bezeichnen ist.

Heute sieht es so aus, als ob die Menschen der Ubaid Kultur und die Sumerer dieselben wären, bzw. die gleiche Kultur gehabt hätten. Was man also heute als Sumerer bezeichnet, sind jene Menschen, die uns durch deren Monumentalbauten und Texte bekannt sind. Einen sichtbaren Unterschied zu der Vorgängerkultur Ubaid ist nicht erkennbar.

Was man weiss, ist, dass die großen Städte der Sumerer im Süden vorher ohne Unterbrechung von der Ubaidkultur bewohnt waren.
Noch wichtiger ist hier Eridu, seit ca. 5400 v.u.Z. besiedelt. Denn dort hat man die älteste "sumerische" Tempelanlage gefunden, die seit ca. 5300 v.u.Z. mit Symbolen aus dem Kontext von Enki geschmückt waren. Dieser erste Tempel war eine kleine Kapelle mit den Fischsymbolen Enkis.
Die Stadt Eridu wurde um 600 v.u.Z. verlassen.

D.h. man hat mir Eridu eine Stadt, aus sumerischer Sicht die erste der Menschheit, die tief in die Ubaid Zeit reicht und über die Sumerer hinaus existierte.

Dieses deutet auf eine weitgehende religiöse Kontinuität von Ubaid zu den Sumerern hin.
Die Tempelanlage wurde häufig verändert bzw. vergrößert. Die ältere Anlage wurde dabei aber nie abgerissen, sondern sorgsam "beerdigt". Nur deswegen können wir die einzelnen Phasen heute so gut erkennen. Gleichzeitig erkennt man, dass die älteren Bauten mit hohem Respekt behandelt wurden.
Durch das Überbauen der alten Tempelanlagen entstand ein Hügel und so vermutlich auch die Idee für die späteren mesopotamischen Tempelanlagen, den Ziggurat.

Entsprechend kann man die Sumerische Religion von Eridu ausgehend sehen, wie es die Sumerer im Prinzip auch taten. Das Paradies der Sumerer, Dilmun, würde ich zu jener Zeit eher als legendär sehen, auch wenn es später einen Ort mit diesem Namen gab. In Dilmun fehlen genügend alte Siedlungsspuren.

Eridu war anfänglich eine Art Fischerdorf in einem Sumpf mit Anbindung an den persischen Golf gelegen. Aus heutiger Sicht wurde es nie eine richtige Stadt, da es ausser der Tempelanlage kein spezialisierten Stadteile gab.

D.h. mit Eridu beginnt die Geschichte der Sumerer bzw. deren Religion in der Jungsteinzeit.

O E-unir*1*
Verbindung von Himmel und Erde
Fundament von Himmel und Erde
Große Festhalle von Eridu
Abzu*2*, Schrein errichtet für seinen Fürsten
E-du-kug*3* wo reine Speisen gegessen werden
bewässert von des Fürsten reinen Kanal
Berg, reiner Ort, gesäubert mit der Potasche-Pflanze*4*,
Abzu, deine Tiki-Trommeln gehöären zu den himmlischen Mächten.

Deine großartige [...] Wand ist in einem guten Zustand.
Licht kann den Raum wo die Götter sich treffen nicht erreichen.
der großartige [...] der schöne Ort
Dein fest konstuiertes Haus ist heilig und hat kein Gleiches.
Dein Fürst, der große Fürst, hat die heilige Krone festgemacht in deinem Bezirk
O Eridu mit einer Krone auf deinem Haupt, bringt hervor blühende Dornenbüsche, reine Dornenbüsche für die Susbu Priester
O Schrein Abzu, dein Ort, dein großartiger Platz.

An deinem Ort nach Utu*5* blickend
an deinem Offen, der Brot bringt, an deinem Ziggurat
erhebt sich ein majestätischer Schrein gen Himmel,
an deinem großartigen Ofen mit der großartigen Festhalle wettstreitend,
Der Fürst von Himmel und Erde
[...] kann nie verändert werden, was [...]
der Schöper, der [...]
der Weise eine, der [...]
Herr Nudimudd *6*, errichtete sein Hau in deinm Bezirk
Oh E-enugura *7*, und seinen Sitz auf deinem Thron eingenommen.

23 Zeilen für den Tempel Enkis in Eridu

*1* Haus Ziggurat
*2* Unterirdischer Süßwasserozean "Grundwasser"
*3* Haus heiliger Hügel
*4* hat seifenartige Eigenschaften
*5* Der Sonnengott, Gott der Gerechtigkeit
*6* Ein Name für Enki "Schöpfer der Menschen"
*7* Haus der unterirdischen Wasser

Vorschriftliche Zeit

Über die vorschriftliche Zeit wissen wir nur aus archäologischen Funden und aus wenig älteren Texte, wenn man hinter diesen eine ältere Tradition vermutet.

Eridu bestand aus vielen kleineren Häusern, einem Hafen und vermutlich noch aus vielen Schilfhäusern, von denen nur wenige Spuren erhalten sind, die aber damals wie heute so gebaut werden.
Bilder dazu hier: http://scribol.com/anthropology-and-hist...-arabs-of-iraq/

In den Sümpfen gab es nur sehr selten Ärger mit Nomaden o.ä. und kriegerische Nachbarn hatte man nicht, daher verfügte Eridu über keine heute mehr sichtbaren Verteidigunsmassnahmen wie Stadtwälle o.ä.

Die meist verwendete tierische Nahrung war Fisch, sonst wurde Getreide wie Emmer (eine Weizenart) verwendet. Gemüse und Obst hatte man sicher auch, aber die wahren selten und kostbar. Der Sumpf war nicht das ganze Jahr über so wasserreich, sondern dieses nur im "Winter". Für die Sumerer gab es nur zwei Jahreszeiten Winter und Sommer. Für die Versorgung der Äcker mit Wasser mussten Kanäle gegraben werden. Auch mussten diese regelmässig gereinigt werden.

Im Hafen lagen Schilfboote, da man praktisch über kein zum Bau geeignetes Holz verfügte. Die Schiffe wurden mit Bitumen abgedichtet und waren durchaus dazu in der Lage den Persischen Golf zu befahren.

Der erste Tempel hatte nur etwa 2.8m x 2.8m Grundfläche, also eher ein kleiner Raum mit Altar. Die Wände waren u.a. mit Fischsymbolen verziehrt.

Die Schöpfung der Welt, Menschen, Götter war ursprünglich eine recht einfache Idee.
Es gab schon immer den Himmel und die Erde, beide waren keine Gottheiten o.ä., sondern schon immer da. Als der Himmel die Erde mit seinem Regen quasi schwängerte entstand alles Leben. Die Idee stammt vermutlich aus dem bäuerlichen Leben, wo der Regen / das Wasser notwendig ist, um Pflanzen aus der Erde wachsen zu lassen. Texte die dieses Thema aufgreifen sprechen von der (sexuellen) Vereinigung von Himmel und Erde, von An und Ki zu Anki.
Für Wasser und Samen benutzten die Sumerer das gleiche Wort, was hier auch gut zu passen scheint. Der Himmel ist dabei das männliche Prinzip und die Erde das weibliche.

Auch wenn die Sumerer zu dieser Zeit schon Geister und Götter gehabt haben könnten, wird nichts über deren Entstehung erkennbar, auch die Menschwerdung ist noch lange kein Thema.

Die Ubaid Kultur hatte Spuren in ganz Mesopotammien hinterlassen, das kulturelle Zentrum war Anfangs im Süden Mesopotamiens, die Menschen breiteten ihre Kultur von Eridu ausgehend Richtung Norden und Westen.

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Obed-Kultur (Obed I-IV)
Entstand um 4500 v.u.Z. im künstlich bewässerten Süd-Mesopotamien (Fundstelle Tell el-Obed [al-Ubaid]). Bis 4300 v.u.Z. hatte sie die Halaf-Kultur im Norden vollständig ersetzt.
Die Obed-Kulturstufe leitet den Verfall der Buntkeramikepoche ein, denn Farbigkeit und Motivbestand gingen deutlich zurück. Die Gefäßformen jedoch wurden variationsreicher, wie etwa die Vorratsbehälter mit einem Fassungsvermögen von 100 Litern. Erste eigenständige Tempelbauten entstanden die den Anfang der mesopotamischen Sakralarchitektur (> Zikkurat) einleiten. Die neuen Tempel wurden stets auf den alten errichtet, was eine Kontinuität des Kultplatzes bezeugt (insbesondere in Eridu mit 18 Bauschichten des Tempels und 14 Metern Tiefe).
In später Obed-Zeit wandelt sich der Form der Stempelsiegel. Aus geometrischem Dekor werden figürliche Darstellungen, häufig auch als Gruppe (mit schlanken Körpern, schmalen Tailen und deutlich erkennbaren Geschlechtsteilen). Zwischen 4000 und 3000 v.u.Z. tritt eine deutliche Bevölkerungszunahme in Südmesopotamien ein, während in nicht bewässertem Norden eine Bevölkerungsrückgang einsetzte. Es erfolgten gemeinschaftlich angelegte Bewässerungskanäle, eine Verdichtung der Siedlungszentren und eine daraus entstehende hierarchische Struktur.

Aus „Frühe Hochkulturen an Euphrat und Tigris“ von Jürgen Bär (Theiss Verlag)

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Frühdynastische & Uruk Zeit
Ab ca. 3500 v.u.Z. hatten die Sumerer angefangen große Städte zu bauen. Diese waren bereits so strukturiert, wie man es heute von einer Stadt erwarten würde. Es gab Verwaltungsbezirke mit Tempel / Palast, Handwerksbezirke, Wohnbezirke etc. Die älteste dieser Städte ist Uruk. Anfänglich waren dort zwei kleinere Städte oder Dörfer, Uruk und Kullaba. Irgendwann wurde Kullaba von Uruk eingemeindet und die Stadt umschloss das Gebiet beider Orte.

In dem Ort Kullaba befand sich der Haupttempel des Gott des Himmels An. D.h. die Sumerer hatten angefangen die unbelebte Vorstellung der Vereinigung von Himmel und Erde mit Göttern zu identifizieren. Dabei wurde als erstes der Himmel als der junge männliche Gott An gesehen. Die Erde Ki blieb noch lange unbelebt.
Aus der Vereinigung von An mit Ki entstand Enki und die Anunna "Hohen Götter". Die Anunna waren ein Götterrat, in dem die wichtigen Götter den obersten Gott berieten.
Eine ähnliche Institution gehörte zu jeder sumerischen Stadt. Die angesehensten Familien der Stadt, ursprünglich vermutlich Handwerksmeister etc., berieten die Regierung / den Tempel der Stadt. Im allgemeinen wurde davon ausgegangen, dass die Regierung, z.B. der Hochpriester, den Empfehlungen des Rates folgte. Entsprechend war An als oberster Gott eher eine passive Figur. Nur sehr selten wurde der oberste Gott aktiv und ebenso wich die Regierung nur selten vom Wort des Rates ab. Wenn immer dieses geschah, war das für die Bevölkerung eine Phase großer Gefahr, eine Art Götterprüfung. Hatte die Regierung recht behalten, so hat sie damit ihre rechtmässige Legitimierung durch die Götter bewiesen. War es ein Fehschlag, so stand ein Wechsel der Regierung bevor. D.h. eine gewisse Form von Mitbestimmung war scheinbar nicht nur möglich, sondern auch explizit gefordert.
Der aktive Gott, zu dem die Menschen beteten etc. war Enki. Anfangs vermutlich mit Fischfang und entsprechend mit Süßwasser identifiziert, befand sich sein Tempel in Eridu auf dem Abzu, dem unterirdischen Süßwasserozean. Er war sozusagen die vergöttlichte Fruchtbarkeit des Himmelsgottes. Enki war vom Charakter her sehr wohlwollend und praktisch nie gewalttätig, d.h. er war ganz sicher kein kriegerischer Gott.
Die Sumerer scheinen lange Zeit weibliche Götter bevorzugt zu haben, so dass es sein könnte, dass anfänglich die Göttin Nanshe in Eridu verehrt wurde und die später diese Platz für Enki räumen musste. Dafür spricht, dass sie quasi den gleichen Zuständigkeitsbereich hatte wie Enki. Abschliessend entscheiden kann man das leider bisher nicht.
Enki war als Schöpfer der Menschen auch deren väterlicher Freund. Enki konnte Leben durch Lehm allein schaffen und auch für jedes dieser Lebewesen das Schicksal bestimmen, er gab allem Leben einen Sinn.
Er war im Besitz der ME, der kosmischen Regeln der Welt.
In einem kleinen Schrein im Haupttempel des Himmelsgottes An "wohnte" die Göttin Inanna als Göttin der Dattelpalme und des Lagerraums. Die Bedrohung, die von einem lehren dunklen Keller im Winter ausging, gab ihr eine Verbindung zur Totenwelt, die von der Göttin Ereshkigal beherrscht wurde. Die Totenwelt der Sumer lang anfangs "in einer großen Stadt weit hinter den Berge". Die Berge galten den Sumerern damals als unüberwindbar.
Die Göttin Inanna könnte aus Elam stammen, wenigstens legen sumerische Texte dieses nah. Als Uruk und Kaballa vereint wurden wurde Inanna im E-Ana "Haus des Himmels" schon stärker verehrt als der Himmelsgott An. Dei beiden teilten sich sozusagen den Tempel. Ein Paar waren die beiden dabei nicht.
Inanna bekam zu jener Zeit noch weitere Funktionen hinzu, z.B. die der Sexualität. Von allen Göttern in Sumer ist sie die mit abstand interessanteste, u.a. auch weil sie viel mehr Charakter als die anderen Götter hat. Sie handelt impulsiv, romantisch, wütend etc.
Das ging so weit, dass sie die ME von Enki durch eine List entwendete. Sie reiste nach Eridu mit einem Schiff, um in zu besuchen. Die beiden feiern zusammen, wobei Inanna Enki locker unter den Tisch säuft.
Enki schenkt Inanna volltrunken seine ME. Inanna fährt mit ihrem Schiff zurück nach Uruk. Als Enki wieder erwacht vermisst er die ME, sein Bote "Engel" Isimud wird geschickt die ME zurück zubringen.
Isimud spricht mit Inanna, aber sie beschwert sich, dass Enkis Wort immer wahr sind und nie geändert werden können, Enki hatte ihr die ME doch geschenkt. Isimud versucht auf Weisung Enkis das Schiff mit verschiedenen starken Mächten aufzuhalten, aber die Botin "Engel" Ninshubur von Inanna wehrt alle Angriffe ab, bis das Schiff am weißen Kai in Uruk anlegt. Enki gibt auf und überlässt Inanna die ME. Inanna hat die ME sogar noch vermehrt, es kamen die ME der Weiblichkeit hinzu, Prostitution, Sex uvm.
Diese Geschichte ist die älteste bekannte in der der Übergang der Vorherrschaft von einem Stadtstaat zu einem anderen beschrieben wird.
Enki lange Zeit der oberste aktive Gott der Sumerer wurde quasi abgesetzt. Nicht er war mehr im Besitz der ME, sondern die Frau Inanna aus Uruk. Inanna war zumindest für Uruk ab jetzt die höchste der Götter, noch über Enki.
Dieser Wechsel wird vermutlich nur lokal für Uruk gegolten haben. Als Stadt war Uruk längst viel größer und bedeutsamer als Eridu und beide Orte hatten nie kriegerische Konflikte gehabt. Eridu war die heilige Stadt für die Sumerer. Uruk hat sich selber so durch die Göttin Inanna aufgewertet. An kam als passiver Gott dafür nicht in Frage.
Historisch korrekt beschreibt die Geschichte die Kanäle zwischen den Städten in Sumer. Jede Stadt konnte mit dem Schiff erreicht werden. Ging dieses nicht über Euphrat und Tigris, so wurden Kanäle gegraben, so dass ein Schiffsverkehr möglich war. Jegliche Transport über lange Strecken wurde mit dem Schiff erledigt, wenn möglich. Der weiße Kai lag im inneren der Stadtmauern am Tempel von Uruk.
Die oben erwähnten Boten oder "Engel" waren niedere Götter, jeder Gott mit einem gewissen Rang hatte in der Regel einen solchen Boten. In der Regel waren diese Ratgeber und rechte Hand ihres Gottes. Das dürfte den hohen Beamten in der Rolle des Mundschenks bei realen Herrschern entsprochen haben.
In der Nähe von Uruk gab es eine weitere große Stadt Ur, in dieser wurde der Mondgott Namma verehrt. Neben An, Inanna und Enki war Namma ein weiterer sehr wichtiger Gott der Sumerer, entsprechend wohnte er in einer entsprechend großen Stadt. Uruk war politisch die führende Macht in Sumer, Ur war aber religiös nicht weniger bedeutsam.
In Norden entstand um ca. 3000BCE die Stadt Kish. Kish war durchaus von sumerischer Kultur, aber die Bevölkerung war semitisch. Der Hauptgott von Kish war der Kriegsgott Zababa, den auch die Hethiter verehrten.
Mehr und mehr Städte entstanden und die kriegerischen Auseinandersetzungen nahmen zu. Das Problem war, dass die Bevölkerung in den Städten schnell anstieg und man mehr und mehr Nahrungsmittel benötigte. Schnell dehnten sich die Gebiete der Ländereien der Städte soweit aus, dass sie aneinander stiessen. Die Frage der Nahrungsbeschaffung war ein existentielles Problem der Städte, deswegen waren Kriege zwischen den Städten unvermeidbar.
Usprünglich benötige eine Stadt nur wenige Sicherheitskräfte, in einem Kriesenfall konnten die Kräfte aus der Bevölkerung mobiliert wurden. In der Regel mussten nur lokale Streitereien befriedet und wilde Tiere abgewehrt werden. Falls ein Überfall durch Nomaden o.ä. drohte wurde der beste Krieger zum Lugal "große Person" ernannt. Für die Dauer des Konflikts war der Lugal der Chef der Stadt. Als die Städte immer öfter aneinander gerieten wurde aus der Ad-Hoc Position des Lugal ein ständige Einrichtung. Das Amt des Königs war entstanden, ein weltlicher Herrscher neben dem Tempel.
Der Tempel verwaltete in der Regel den Besitz der Stadt, also Ländereien, Vieh und deren Weiterverarbeitung.
Der König war für die Aussenpolitik zuständig. Die Rechtssprechung war beim Tempel angesiedelt, aber der König war die letzte Instanz, die ggf. endgültig Recht sprechen konnte.
Der Aussenhandel wurde von dem "Frauenhaus" geregelt. Häufig war die Hauptfrau die Chefin des Frauenhauses, manchmal aber auch eine Priesterin, die vorher im Tempel gearbeitet hatte. Besonders wertvolle Handelswaren wurden direkt vom Palast des Königs aus verwwaltet.
Diese Konstruktion sorgte für eine weitgehende Verschränkung von Tempel und Königshaus, vor allem wenn manbedenkt, dass der übliche Karriereweg zum König über den Tempel führte. All zu heftige Konflikte zwischen Tempel und Palast waren sehr selten, aber eine gegenseitige Kontrolle fand durchaus statt.
Der Rat der angesehenen Familien aus der Stadt existierte weiter und beriet jetzt auch den König. Auch der König folgte in der Regel dem Rat und riskierte sonst in Ungnade beim Tempel und Rat zu fallen, was sehr gefährlich werden konnte.
Nach der sumerischen Königsliste ist das Königstum den Menschen in Eridu von den Göttern vom Himmel her geschenkt worden. Man kann aber davon ausgehen, dass dieser Teil der Königsliste eher der Verankerung der Liste in der Vergangenheit der Sumerer diente. Die Sumerische Idee des Ideals war kein Forschrittsglaube, sondern eine Art "Früher war alles besser". Die Zukunft lag für die Sumerer hinter einem, man kann sie nicht sehen, die Vergangenheit aber liegt offen vor einem. Die Sumerer waren allerdings alles andere als Fortschrittsfeindlich, aber jegliche Neuerung musste sich in die Tradition einbauen und bewähren.
Es durchaus denkbar, dass der König als feste Einrichtung keine ursprünglich sumerische Idee war, sondern im semitischen Kish entstand. Der große Unterschied zwischen Hochpriester und König ist, dass der König vor alle ein Krieger sein musste, die Sumerer aber traditionell die gebildeten Hochpriester als Führung ansahen.
Auf jeden Fall wurde das Amt des Königs relativ schnell auch von den sumerischen Städten eingeführt.
Was für auch noch für diese Annahme spricht ist, dass der "König von Kish" zu sein für die folgenden Jahrtausende ein Art Titel wie Kaiser war. D.h. die politisch wichtigste Stadt stellte den "König von Kish" und es ist auch kein Fall bekannt, wo dieses angezweifelt wurde. Der "König von Kish" war der König der Könige.
Im Norden hatte sich aus einer alten Kolonie Uruks die Stadt Nippur gebildet. Nippur sollte später das religiöse Hauptzentrum in Mesopotamien werden. Uruk war mit An, Inanna und Eridu, Enki in der Nähe das religiöse Schwergewicht gewesen. Nippur wollte sich von Uruk immanzipieren und stellte mit Enlil ein Gegengewicht zu Enki. Von den Attributen her war wurde Enlil als Kokurrent zu Enki aufgebaut. Dabei sind aber deutliche semitische Einflüsse erkennbar. In Nippur zeugten Anki Enki&Ninki, die Eltern der Götter. Diese zeugten "die Sieben" und Enlil, den Vater aller Götter. Im Norden war jetzt Enlil der Oberste der Götter, im Süden Enki. Man hätte jetzt erwartet, das diese beiden Götter zu einem verinigt werden, aber vermutlich konnte sich weder der Norden noch der Süden dazu durchringen. Die meisten sumerischen Götter waren schon mit semitischen synkretisiert, Ea/Enki Gott der Weisheit usw. Auch war die Rangfolge in einzelnen Städten oft verschieden, aber einen kriegerischen Gott wie Enlil hatte man vorher noch nicht an der Spitze gehabt.
Eine zeitlang war die Stadt Lagash führend. Zwischen Lagash und der Stadt Umma gab es einen langwierigen Konflikt. Bekannt ist dieser vor allem für den ersten überlieferten Friedensvertrag der Menschheit. Doch der Friede, den der König Eannatum von Lagash ausgehandelt hatte, hielt nicht lange. Vorher war es eher üblich gewesen, die Führungsspitze einer feindlich Stadt hinzurichten und die Stadtmauern zu zerstören, so dass keine weitere Bedrohung für eine längere Zeit drohte. Doch der Friedensvertrag war eher ausgewogen und weniger blutig. Einige Generationen nach Eannatum herrschte der König und Reformator Urukagina. Dieser König hat erstmals Begiffe wie Gleichheit aller Menschen, Freiheit etc. verwendet. Auch wenn es typisch für einen neuen König, zu beschreiben was er alle besser machen will, so waren dessen Ankündigungen doch etwas besonderes. Allerdings kamm es nie zu den Reformen, denn die Stadt Umma schlug dem mit König Lugalzagesi zurück und eroberte die sumerische Stadt Lagash, Uruk etc. Damit hatte ein semitischer Herrscher erstmals eine Art Reich aus mehreren Städten geschaffen. Die sumerische Vorherrschaft war gebrochen, auch wenn Lugalzagesi den alten Traditionen sehr stark verbunden war. Lugalzagesi war "König von Kish".
In Kish hatte Lugalzagesi seinen Vasallen Ur-Zababa als Handlanger installiert. Der Mundschenk dieses Vasallen war Sargon. Dieser stürzte Ur-Zababa und nahm die Städte von Lugalzagesi mit militärischem Geschick und dem anfänglichen Überaschungseffekt.
Die Erboberungen von Lugalzagesi waren vermutlich vor allem diplomatischer Art gewesen, d.h. ohne viel Blutvergiessen. Sargons Stärke dagen lag im Militär. Daher wurde Sargon von den Sumerern als Tyrann empfunden, anders als Lugalzagesi. Die Hauptfrau von Lugalzagesi nahm Sargon für sich. Lugalzagesi wurde, wie üblich, hingerichtet.
Sargon konnte praktisch ganz Mesopotamien unter seine Kontrolle bringen. Er liess Akkad als seine Hauptstadt ausbauen. Das Akkadische Reich war geboren. Um den rebellischen, sumerischen Süden zu befrieden schickte er seine Tochter Enheduana nach Ur als Hochpriesterin des Mondgottes Nanna. Seine Tochter war hoch gebildet und hatte verschiedene Texte verfasst. Enheduana wurde über ihre Lebenszeit hinaus auch im Süden wie im gesamten Land verehrt, anders als Sargon, der im Süden nie für begeisterung Sorgen konnte. Die Sumerer nannten Akkad wenig schmeichelhaft "Land des Krieges" und auch die Semiten in Kish fühlten sich mehr mit dem Süden verbunden als mit Akkad.
Sargon versuchte Sumerisch als Sprache abzuschaffen, die offizielle Verkehrssprache war jetzt Akkadisch, ein semitischer Dialekt wie er auch in Kish gesprochenwurde. Sargons Favorit unter den Göttern war Ishtar, eine Kriegsgöttin. Diese wurde mit Inanna synkretisiert, glücklicherweise blieb von der alten Inanna noch einiges erhalten. Enhedunna ist vor allem für ihre Texte über die Göttin Ishtar/Inanna und ihre Sammlung der Tempelhymen bekannt. Auch wenn sie berufsmässig dem Mondgott Nanna diente, war die persönlich vor allem mit Inanna verbunden.
Die Menschwerdung benötigte jetzt Blut und Lehm, ein Konzept, dass den Sumerern unbekannt gewesen war.
Gegen die Gutäer aus dem Iranischen Hochland musste wegen häufiger Überfälle immer wieder Krieg geführt werden. Schliesslich besiegten die Gutäer immer mehr Städte des Akkadischen Reichs und das Reich Sargons ging unter.
In Uruk herrschte der König Uthengal, der es schaffte die alten sumerischen Städte gegen die Gutäer zu mobilisieren und so Sumer befreite. Eine Grenzstreitigkeit zwischen Lagsh und Ur konnt er schlichten und setzte in Ur seinen Brude Ur-Nammu als Statthalter ein. Später wurde Ur-Nammu sein Nachfolger, ob das friedlich geschah ist nicht überliefert.
Ur-Nammu gilt als Begründer der dritten Dynasty von Ur. Die dritte Dynasty von Ur sah sich den alten Traditionen aus Sumer verpflichtet, allerdings sind keine größeren Unterschiede zur Zeit des Akkadischen Reichs erkennbar. Ggf. war das eher eine PR Masche. Die meisten Text aus Mesopotamien, die wir heute kennen, kommena aus dieser Dynasty. Das Rechtswesen wurde modernisiert und vor allem vereinheitlicht, ebenso die Masse und Gewichte. D.h. in jeder Stadt galt praktisch das gleiche Recht, die gleichen Masse usw.
Durch eine Invasion aus Elam wurde die Ur-III Dynasty zerstört und die Stadtstaaten waren wieder selbstständig. Im nordwestlichen Gebiet gewannen die Amoriter an Einfluss. Der Beginn der Herrschaft von Babylon.

Alt Babylon
Der Amoriter Clan-Chef Sumu-abum beherrschte mehrere kleine Gebiete in Mesopotmien, die u.a. die keine Stadt Babylon beinhalteten. So enstand das erst kleine Königreich Babylon, auch wenn der Clan-Chef sich selber nie König von Babylon nannte. Der Einfluss aus Elam war sehr stark, so dass die meisten Amoriterkönige der verschiedenen Städte nicht mehr als Vassalen waren.
Der sechste Amoriter König von Babylon Hammurabi baute die Stadt aus. Er war ein sehr effektiver Herrscher, er etablierte eine funktionierende Bürokratie, mit Steuern und zentraler Verwaltung. Er konnte Mesopotamien von der Dominanz aus Elam befreien, er konnte sie vollständig aus dem Süden verjagen.
Er eroberte den gesammten Süden und konnte dort nach einer Langen Zeit der Unruhe für Frieden sorgen.
Iran, Elam, Syrien, Jordan und das Gebiet der Mari konnte er in sein Reich integrieren.
Im Norden war schon vor Babylon das Assyrische Reich entstanden, die sich vorrangig aus Hattier und Hurriter gebildet hatte.
Als Babylon und Assyrien aneinander gerieten begann eine lange anhaltener Konflikt zwischen den beiden Reichen, der bis zum Ende der mesopotamischen Kultur anhielt. Auch Heiraten innerhalb der Königsfamilien konnten die Konflikte nicht endgültig eindämmen.
Hammurabi hatte die bereits vorhandene sumerische/akkadische Kultur übernommen, allerdings lag der Schwerpunkt jetzt auf dem Sonnengott Shamash (Utu sumerisch), dem Gott der Gerechtigkeit.
Die Assyrer haben viel aus Mesopotamien übernommen, aber ihre Hauptgott war der Stadtgott Assur.

Neu war jetzt die Idee der Urmutter Namma, die die Mutter aller Götter gewesen sein soll. Mit Namma soll An Enki aus Eridu und die hohen Götter gezeugt haben.
Die Urmutter, der Urozean ist eine neue Idee gewesen, die sich erst in dieser Zeit nachweisen lässt.

Mittelbabylonisches Reich
Nach dem Tod von Hammurabi begann das altbabylonische Reich schnell zu verfallen. Im Süden hatte eine Reihe von akkadischen Königen die Kontrolle übernommen. Die Assyrer aus dem Norden nutzen die Schwäche Babylons.
Die Hethiter vertrieben dann die letzten Amoriter Könige aus Babylon unter dem König Mursili I.
Auch diese konnten sich aber nicht lange halten und wurden von den Kassiten ersetzt.
Spätestens hier kommt es zu der Idee, dass die Urmutter als Seeungeheuer Tiamat von Marduk für die Schöpfung der Welterschlagen werden musste.

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Enlil ist scheint einer Erfindung aus Nippur zu sein.
Er kommt dabei aus einer Zeit als sich das politische Gewicht vom Süden (Uruk) nach Norden (Kish / Nippur) verschob.
Aus diesem semitischen Kontext wurde Nippur zu dem religiösen Schwergewicht unter den Stadtstaaten.
Diese musste sich irgendwie im Pantheon widerspiegeln. Man hätte einen der populären Götter aus dem Süden nach Norden umziehen lassen können. Oder eben eine neue Figur einführen.

Enlil war dabei sozusagen ein Gegenentwurf zu An!
Dabei sollte er allerdings An nicht ersetzen, das wäre vermutlich nicht durchsetzbar gewesen. Sondern er sollte de-facto der mächtigste Gott sein.
An am Kopf des sumerischen Pantheon war eher eine passive Figure und der hohe Rat der Götter - die Annuna - (Enki, Inanna, Utu etc.) waren die wahrlich mächtigen.
Daher war es kein Problem einen Hauptgott unter An anzusiedeln, der Rat der Götter hatte jetzt allerdings einen aktiven Chef statt wie bisher einen passiven.

Das erklärt auch warum Enlil keinen semitisches Ebenbild hatte, er war schon ursprünglich eine semitische Figur.

Der Name Enlil ist dann nicht als "Herr Wind" zu verstehen, sondern kommt eher aus dem Semitischen Il ili "Gott der Götter", d.h. die sumerische Schreibweise gibt eher sie semitische Bedeutung im Laut wieder, als eine wortwörtliche Übersetzung.

Enlil ist sozusagen der erste "Marduk" ;)

Ninlil schein ursprünglich eine mächtigere weibliche Göttin gewesen zu sein, die zu seiner "Partnerin" degradiert wurde und so auch ihre Eigenständigkeit verlor.

So gesehen könnte man "Enlil & Ninlil" auch politisch verstehen.

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Ein paar interessante Informationen bzgl. Enlil/Ninlil, Enki/Ninki und Enki aus Eridu

Am Anfang der Schöpfung stand bei den Sumerern Himmel & Erde. Die Schöpfung der Erde begann mit der Vereinigung von An "Himmel" und Ki "Erde". Das ist durchaus als sexuelle Vereinigung zu sehen.
Dabei entstand Anki (Himmel & Erde). Aus dieser Vereinigung entstanden Enki "Herr (der) Erde" und Ninki "Herrin (der) Erde".
Diese "Hochzeit" wird auch die Kosmische Hochzeit genannt.

Die ursprüngliche Schreibweise von Enlil war d-En-E2 "höchster Herr (der Götter)", eine Deutung als "Herr Wind" ist falsch!
Es sieht so aus, dass Enlil ein "Erfindung" von Nippur war, der Name aber aus der semitischen Entsprechung für Enlil kam: i-li-lu "Gott der Götter".
Vermutlich wurde die semitische Aussprache für den Namen aus Kish, Sippar und Ebla ins Sumerische übernommen!
Man kann davon ausgehen, kann die Gelehrten aus Nippur dem obersten Gott An der Sumerer im Süden (Uruk) einen eigenen entgegensetzen wollten.
Wie passt das jetzt aber zu Ninlil? Die ältere Schreibweise für Ninlil war NinKID, deren Aussprache heute unklar ist.
NinKID "Herrin Schilf (Fruchtbarkeit)" war die Hauptgöttin des Haupttempels in Nippur, bis Enlil diese Rolle übernahm. Damit war NinKID nur noch die unwichtige Partnerin von Enlil und ihr Name wurde angepasst.
In Shuruppak war die Hauptgöttin Sud, die auch mit Enlil verbunden wurde und ab da mit Ninlil gleichgesetzt wurde.
Eine ursprünglich semitische Idee war, dass Enlil Himmel und Erde geteilt hatte. In dieser Rolle kann man seinen Nebenname "großer Berg" als Säulen der Welt verstehen.

Im Süden Mesepotamiens in Eridu haben wir in Eridu Enki. Sein Namen "Enki" passt so gar nicht zu seinem Kult und seinen Aufgaben.
Auch scheint es so, dass im Süden Mesopotamiens die weiblichen Götter in der Regel die wichtigeren waren.
Es sieht so aus, dass die Göttin Nanshe ursprünglich in Eridu verehrt wurde. Dort war sie für Fischfang, Fruchtbarkeit und soziale Gerechtigkeit verantwortlich.
Ihr Partner war der Gott Haja, der Gott des Fischfangs.
Irgendwann wurde der männliche Gott Haja dominant und hat damit die Aufgaben der Göttin übernommen. Enki war dann ein Nebenname, allerdings mit der Bedeutung "Herr des Landes".
Im 4. Jahrtausend verschwand das Wasser aus dem Süden und die Assoziation von "Enki" mit Fisch machte keinen Sinn mehr. So wurde aus dem Nebenname der Hauptname des Gottes.
Haja wurde zu einem unwichtigeren Gott, aber schon früher wurde der alte Name Enkis Haja als Ea ins Akkadische übernommen!

D.h. Enlil war ein Konkurrenzgott für den eher passiven Hauptgott An des Südens aus Nippur. U.a. wurden beiden auch Zugesprochen im Besitz der ME zu sein (die göttlichen Regeln des Kosmos)
Eine Assoziation mit Wind ist dabei abwegig, sowohl für Enlil als auch für Ninlil.
Auch wenn Enlil eine sumerische Erfindung war, enthält er schon viel semitischen Einfluss.

Der Enki aus Eridu war ursprünglich der Partner der Hautgöttin Nanshe aus Eridu. Sein für uns verwirrender Name entstand aus seinem Nebennamen.
Warum Enki die Rolle von Nanshe übernommen hatte, können wir heute nicht mehr erkennen.

Die Trennung von Himmel und Erde durch Enlil ist im Kontext von Urozean, Urmutter, Seemonster zu sehen, d.h. eine deutlich semitische / ggf. indogermanische Idee.
Der Pantheon der Sumerer war weitgehend friedlich. Für die Schöpfung war kein Blutvergiessen notwendig, anders als in den akaddsichen / babylonischen Mython wie z.B. in der Enuma Elish.
Oder etwas verkürzt: Enki "töpferte" die Lebewesen ohne Blut aus Lehm. Sie sumerischen Götter wendeten (in der Regel) keine Gewalt gegeneinander an.

Quelle: AOAT 409 "Cosmogony, Theogony and Athropogeny in Sumerian Texts"; Jan J. W. Lisman; Ugarit Verlag 2013

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Nammu-Enki-Mythologie vs. Enlil-Mythologie
In Sumer, zu frühdynastischen Zeiten (2900 - 2340 v.u.Z.) gab es verschiedene Stadtstaaten, die untereinander in gewisser Konkurrenz standen. Jede Stadt hatte dabei ihren Hauptgott mit dazu passenden Tempel. Umso höher der Ruf eines Gottes im "sumerischen Reich" war, umso höher war auch das Ansehen der Stadt (dieses Gottes) im Reich. Damit kam es aber zu unterschiedlichen Glaubenstraditionen, die sich im Verlauf der Nachfolgezeit dann vermischten oder einander ablösten.

Vermutlich aus Nippur (der Stadt Enlil´s) stammend, haben wir aus Texten aus Abu Salabih (26. Jhr. v.u.Z.) folgende Zeilen:
"Enlil ... der den Himmel von der Erde, die erde vom Himmel trennte"

Aus Eridu (der Stadt Enki´s) haben wir Texte (vermutlich vor 2200 v.u.Z.) in denen Nammu (das Urmeer), zusammen mit Sohn Enki/Ea als Schöpfer auftauchen. ("Eridu-Genesis")

Ende des 3. JT. v.u.Z. taucht dann An(u) als Schöpfer auf

Ende des 2. JT. v.u.Z. vermischt dann der Enuma Elish die Nammu-Enki-Mythologie mit der Enlil-Mythologie um damit Gott Marduk aufzuwerten (der Aspekte von Enlil und Enki annimmt)

Auch bei der Schöpfung der Menschen haben wir zwei nachweisbare Varianten, wobei die 1. deutlich schwächer (weniger) bezeugt ist.
Laut 1. Variante sprossen die Menschen wie Pflanzen aus dem Boden. Diese Mythologie steht in Zusammenhang mit Enlil, nachzulesen in "Preislied auf die Hacke".
In der bekannteren, 2. Variante schufen die Götter die Menschen aus Lehm, was im Rahmen der Nammu-Enki-Mythologie zu sehen ist. Ältestes Zeugnis ist "Enki und Ninmah".
Ähnlich ist auch die Erschaffung der Menschen im Atrahasis-Epos aus altbabylonischer Zeit. Jedoch kommt heir zum Lehm noch das Blut (und Fleisch) eines geschlachteten Gottes hinzu, ähnlich auch wie im Enuma Elish .).

Der Mythos "Nergal und Ereskigal" verbindet zwei unterschiedliche Vorstellung über Totenweltsherrscher. Im sumerischen Mythos "Inanna in der Unterwelt" taucht aber Nergal noch nicht mit auf.

Der Mythos um "Enki und Ninhursaga" stellt ein mythologisches Inzestverbot dar. Enki zeugt dabei mit Töchtern Töchter, bekommt dann "Krankheiten", wird aber durch einen schlauen Fuchs gerettet.

Die frühdynastischen Texte belegen jedoch noch keine Flut.

- "Rat des Schuruppak": frühdynastisch (zwischen 2650-2450 v.u.Z.) entstanden

- die älteste Götterliste haben wir aus Suruppag um 2600 v.u.Z.. Sie enthält 560 Götternamen

- eine "akkadische Hymne auf Sonnengott Shamash" ist das bisher älteste Literaturwerk in einer semitischen Sprache (akkadisch, frühdynastisch)

- aus dem Ende des 3 JT. v.u.Z. haben wir die "Weidner´sche Götterliste" (benannt nach ihrem modernen Übersetzer), welche über 1500 Jahre tradiert wurde und ca. 270 Einträge enthält

- "Etana-Epos": altbabylonisch, Beginn 2.JT. v.u.Z.

- "Nergal und Ereskigal": akkadisch, Mitte 2. JT. v.u.Z.

- "Fluch über Akkade": um 2150 v.u.Z. entstanden, schildert den Einfall der Gutäer gegen König Naram-Sin

- "Adapa und der Südwind", ca. 1800 v.u.Z.

- "An = Anum" ist eine Götterliste aus dem 18. Jhr. v.u.Z. aus der Hammurabie-Dynastie, welche 473 Einträge enthält. Als kanonische Form enthält sie dann ab 1200 v.u.Z. ca. 2000 Einträge

- "Ishtar´s Höllengang": ist eine akkadische Nachdichtung des sumerischen Mythos "Inanna in der Unterwelt" und entstand am Ende des 2. JT. v.u.Z.

- "An = Anum sha ameli" ist eine Götterliste vom Ende des 2. JT. v.u.Z., welche 152 Götternamen enthält, die aber als Erscheinungsformen von 19 Hauptgöttern erklärt werden

- "Enuma Elish": akkadisch, um 1400 v.u.Z.

- "Erra-Epos" (auch "Ishum und Erra"), akkadisch, 8. Jhr. v.u.Z.

(aus: "Götter und Mythen des Alten Orients" - Manfred Krebernik)


"Weidner´sche Götterliste":
http://ccp.yale.edu/sites/default/files/vat_10173_a.png

babylonische Mathematik

Beginn (der Babylonischen Mathematik) lag vermutlich in den Tagen der frühen Sumerer (um 4000 v.u.Z.), und ihre Entwicklung setzte sich bis zur Eroberung von Babylon durch die Perser im Jahr 539 v.u.Z. fort. Im Gegensatz zur Mathematik der Ägypter, von der wegen der empfindlichen Papyri nur wenige Quellen existieren, liegt von der babylonischen Mathematik ein Bestand von etwa 400 Tontafeln vor, der seit etwa 1850 ausgegraben wurde.

Die Mehrzahl der gefundenen Tafeln stammen aus dem Zeitraum zwischen 1800 und 1600 v.u.Z. und behandeln Themen wie Brüche, Algebra, quadratische und kubische Gleichungen, den Satz des Pythagoras und Pythagoreische Tripel (Plimpton 322). Auf der Tafel YBC 7289 findet sich eine Näherung für die Quadratwurzel aus 2 mit einer Genauigkeit von sechs Dezimalstellen.

Die ältesten Zeugnisse schriftlich überlieferter Mathematik stammen von den Sumerern, die in Mesopotamien eine der frühesten bekannten Kulturen entwickelt haben. Aus dieser Zeit stammt ein leistungsfähiges Maßsystem. Seit 2600 v.Chr. sind Multiplikationstabellen, geometrische und arithmetische Aufgaben nachgewiesen.

Die chaldäische Periode ist diejenige des Neubabylonischen Reichs (626-539 v.u.Z.), der zweiten Blütezeit der Stadt Babylon. Die Stadt war Hauptstadt des Reichs und Zentrum der Wissenschaft. Die Quellenlage für diese Zeit ist jedoch ungünstiger.

Seit der Wiederentdeckung der babylonischen Kultur wurde offensichtlich, dass die griechischen Astronomen, besonders Hipparchos, über Informationen aus chaldäischen Quellen verfügten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Babylonische_Mathematik


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das meiste von dem, was Schüler in der 8. und 9. Klasse lernen sollten (lineare und quadratische Gleichungen, binomische Formeln, Satz des Pythagoras, Strahlensatz), haben bereits die Babylonier gekannt.

E. Weidner erkannt 1916, dass die Babylonier den Satz des Pythagoras gekannt haben müssen

Tafel VAT 7858 ist eine Multiplikationstabelle für den Faktor 10
Tafel HS 0217 ist ein babylonisches “kleinen Ein-maleins"
Tafel YBC 10 529 zeigt Approximationen der Reziproken aller Zahlen von 50 bis 80
Tafel YBC 6295 zeigt die Berechnung einer Kubikwurzel
Tafel Ist S 428 zeigt die Berechnung einer Quadratwurzel

Die Tatsache, dass 7 die kleinste natürliche Zahl ist, deren Reziproke man nicht als
endlichen Sexagesimalbruch schreiben kann, dürfte für die besondere Rolle der 7 in
der babylonischen (und später der jüdischen) Mythologie verantwortlich sein. ... Auch in der Astronomie spielt die 7 eine besondere Rolle: das Siebengestirn, die Plejaden, es gibt sieben “Wandelsterne”, nämlich Sonne, Mond und die fünf Planeten; und der Mondmonat ist durch die vier Phasen des Mondes (Neumond, aufgehender Halbmond, Vollmond, abnehmender Halbmond) in vier “Wochen” zu je 7 Tagen eingeteilt; diese babylonische Woche ist letztendlich auch für die Erschaffung der Welt in sieben Tagen im jüdisch-christlichen Glauben verantwortlich. Die Juden lernten den babylonischen Kalender während der Zeit der “babylonischen Gefangenschaft” kennen, aus der sie erst von Kyros wieder entlassen wurden; auch die heutigen hebräischen Namen für die 12 Monate sind babylonischen Ursprungs.

Die einfachsten Längeneinheiten der altbabylonischen Periode sind

• Çse (Gerstenkorn, etwa 28 mm)
• 6 Çse sind ein Çsu-si (Finger, etwa 1,7 cm)
• 30 Çsu-si sind ein kuÇs (Elle, etwa 50 cm)
• 6 kuÇs sind ein gi (Schilfrohr, etwa 3 m)
• 2 gi sind ein GAR, also etwa 6 m
• 10 GAR sind ein TIR (Seil, etwa 60 m)
•6 TIR sind ein USH, also etwa 360 m

http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~hb3/HA/babel.pdf

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Neugebauer hat entdeckt, dass bei der originalen Plimptontafel die c-Spalte mit dem Zeichen für „diagonal“ und die a-Spalte mit dem Zeichen für „breit“ überschrieben ist. Dieses Faktum könnte nach der Analyse der Plimptontabelle zur Vermutung führen, dass den babylonischen Mathematikern der sogenannte „Satz des Pythagoras“ bekannt war und dass sie diesen für die Beschreibung von Winkeln benutzt haben. Hierbei muss ihnen die Primfaktorzerlegung von Zahlen vertraut gewesen sein.

http://www.henked.de/begriffe/funktion.htm#keilschrifttafel


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Tafel YBC 7302 zeigt PI auf:
http://it.stlawu.edu/~dmelvill/mesomath/...s/diagrams.html

https://numberwarrior.wordpress.com/2008...n-value-for-pi/


weiteres: http://it.stlawu.edu/~dmelvill/mesomath/index.html


Auch PI kannten die Babylonier:
http://it.stlawu.edu/~dmelvill/mesomath/...s/diagrams.html
Die Tafel YBC 7302 nähert PI auf 3.125 an.

Tempelwirtschaft in Uruk im 1. JT. v.u.Z.




Aus AOAT 358; "Tempel und Palast. Die Beziehungen zwischen dem König und dem Eanna-Tempel im spätbabylonischen Uruk. Veröffentlichungen zur Wirtschaftsgeschichte im 1. Jahrtausend v.Chr. Band 3"; Kristin Kleber; 2008


Die Führung des Inanna Tempels in Uruk wurde in Regel von einflussreichen Familien aus Uruk gestellt. Das war wohl auch schon in den vorigen Jahrtausenden so, soweit man das nachvollziehen kann.
Zusätzlich wurde die Führung auch vom Palast mit Beamten des Königs unterstützt.
Diese Beamten waren von der zweiten Ebene an abwärts eingesetzt.
Je nach politischer Lage wurde der Einfluss der Beamten verstärkt oder abgeschwächt, so dass der König seinen Einfluss immer sichern konnte.
Auch diese königlichen Beamten waren wohl schon vorher üblich.
Damit können ernsthafte Spannungen zwischen dem königlichen Hof und dem Tempel nahezu ausgeschlossen werden, auch wenn solche früher gerne behauptet wurden und immer noch gerne konstruiert werden.

Auch wenn Uruk schon sehr lange fremdbeherrscht wurde, so hatte die Stadt noch immer einen sehr großen Einfluss. Nebukadnezar II. z.B. soll aus Uruk stammen. Was man auch an seiner ungewöhnlichen Verbundenheit zum Tempel in Uruk erkennen kann.

In späteren Schriften wird in der Regel heftig über Nabonid hergezogen. Diese Texte werden als reine Propaganda verstanden. Allerdings kann man erkennen, dass der König sehr intensiven Einfluss auf den Tempel hatte, d.h. er hatte die Führungsriege mehrfach intensiv umgebaut. D.h. wohl, dass es durchaus Spannungen gab! U.a. wohl auch, weil Nabonid dem Mondgott deutlich mehr Gewicht gab.

Es gab damals einen Ausdruck "Das Wort an den König" oder "den Herrn/Gott" richten. Gemeint war damit die Überweisung einer Rechtsfrage an eine höhere oder spezielle Instanz.

Es gab da z.B. einen Fall, wo ein Bauer seine Pacht wegen schlechter Ernten etc. mehrere Jahre nicht zahlen konnte. Der Tempel verklagte den Bauern und wollte wohl eine Pfändung und Schuldsklaverei erwirken. Normalerweise wurden solche Rechtsfragen lokal in Uruk durch den Tempel geklärt. Die nächst höhere Instanz wäre der Hof des Königs in Babylon gewesen, zuständig für Mord, schweren Betrug, Diebstahl von Tempeleigentum usw.

Der Bauer richtet dann "Das Wort an den König", d.h. er erwirkte eine Überweisung seines Falls an den Hof. Der König bzw. einer seiner Gelehrten antwortete "Der Mann gebe dem Tempel was er kann. Dann lasse man ihn in Ruhe!" Also hat der König dem Bauern seine Pachtschulden erlassen!

Beziehungen Ägyptens zu Vorderasien im 4. Jahrtausend v.u.Z.


Innerhalb der ägyptischen Prädynastik, besonders in der Periode Naqada II (3700/3500-3200 v.u.Z..), kommt es zu einer starken kulturellen Beeinflussung von außerhalb, ... Die von ägyptischen frühzeitlichen Schminkpaletten und Messergriffen bekannten Motive Schlangenhals-Panther (s. z.B. die berühmte Narmer-Palette) und Greif mit sichelförmigen Flügeln leiten sich von elamischen Zylindersiegeln ab.

Das Motiv des Tierbändigers mit antithetischen Tieren (Gilgamesch, „Herr der Tiere“, z.B. Gebel el-Arak-Messer und Hierakonpolis) stammt von Stempelsiegeln aus Susa. Auch mit der ägyptischen Form vergleichbare Darstellungen der Palastfassade finden sich auf sumerischen Zylindersiegeln. Die Nischenfassade selbst, also regelmäßige Vor- und Rücksprünge in der Architektur, ist bei sumerischen Tempeln in Uruk um 3500 v.u.Z.. belegt, später dann auch in Elam (v.a. auf Siegeln um 3000-2900 v.u.Z.). In Ägypten ist Nischengliederung für die Lehmziegelarchitektur der 1. und 2. Dynastie charakteristisch (Graboberbauten, Umwallungen und Gebäude).

Nachweisliche Fernhandelsbeziehungen bestanden zu dieser Zeit (besonders in der 2. Hälfte des 4.Jahrtausends) v.a. zum frühbronzezeitlichen Palästina. ... Besondere Bedeutung erhält in diesem Zusammenhang das ... Grab U-j in Abydos ... In zwei der insgesamt zwölf Kammern dieses Fürstengrabes fanden sich 200 kanaanäische Gefäße in situ, die aufgrund der vorhandenen Inhaltsreste als Weingefäße identifiziert werden konnten. Dieser Befund ist insofern bedeutend, als dass er den ersten Beleg für Weinimport nach Ägypten darstellt. Der Bearbeiter der Keramik von U-j, U. Hartung, berechnete die Gesamtanzahl der Gefäße mit 700 Stück, was eine Menge von 4500 Litern Wein als Grabausstattung ergibt und den Umfang des Weinhandels veranschaulicht.

Quelle:
http://www.kemet.de/Ausgaben/1-2000/Die%20Beziehungen%20Aegyptens%20zu%20Vo
rderasien.htm

Hattische und Hurritische Sprachen


Das Hurritische und Urartäische bilden innerhalb der altorientalischen Sprachen eine kleine Sprachfamilie für sich. Obwohl das Hurritische fast nur aus dem späten 3. und vor allem aus dem 2. Jtsd., das Urartäische nur aus dem 1. Jtsd. v.u.Z. überliefert ist und sich auch die Verbreitungsgebiete beider Sprachen nur in Randbereichen berühren, haben wir es nach inzwischen gesicherter Erkenntnis mit genetisch verwandten Sprachen zu tun.

Bereits seit 2300 v.u.Z. kommen eindeutig hurritische Eigennamen in akkadischen und sumerischen Texten vor, einige Texte beziehen sich auf hurritische Stammesnamen und Stadtstaaten an den Nordgrenzen Mesopotamiens.

weiterlesen: http://homepages.fh-giessen.de/kausen/wordtexte/Hurrisch-Urart.doc

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Als Hattier bezeichnen wir eine Volksgruppe, deren Siedlungsgebiet ursprünglich im Bereich Zentralanatoliens und nördlich davon wohl bis an das Schwarze Meer lag und die in vielen Bereichen prägend war für die sich in der 1.Hälfte des 2. vorchristl. Jhr. ausbildende hethitische Kultur (ist). Aus hethitischen Keilschrift-Archiven und -Bibliotheken, vornehmlich der Hauptstadt Hattusa, ca. 150 km östlich von Ankara beim heutigen Dorf Bogazkale gelegen, aber auch aus der Provinz (z.B.Ortaköy). stammen alle inschriftlichen Quellen, die wir in hattischer Sprache besitzen, womit bereits ein wesentlicher Aspekt der oft so problematischen Überlieferung genannt wäre. Es ist unbekannt, wie lange das Hattische gesprochen wurde; sein Gebrauch dürfte allerdings bereits zum Zeitpunkt der einsetzenden keilschriftlichen Überlieferung (Mitte 16. Jhr.) stark im Rückgang begriffen gewesen sein; mit großer Wahrscheinlichkeit aber, dafür spricht die ungewöhnlich hohe Anzahl an Fehlern und Varianten in jüngeren Abschnitten, war die Kenntniss des Hattischen bereits in der Phase der jüngeren hethitischen Geschichte (nach 1400 BC) weitgehend bis vollständig verloren gegangen und neue Texte oder gar Bilinguen wurden nicht mehr aufgezeichnet, sondern allein das überkommende Textmaterial mehr schlecht als recht weiter tradiert.

Der überwiegende Teil der hattischen Texte dürfte dem kultisch-religiösen Bereich zuzuordnen sein, wofür auch die Rezitationen und Lieder innerhalb hethitischsprachiger Ritualbeschreibungen sprechen. Allerdings verfügen wir nur über sehr wenige und zudem meist nur magelhaft erhaltene hattisch-hethitische Bilinguen, inhaltlich dominieren dabei Mythologie, die noch fester Bestandteil von Ritualen sind, die aber aufgrund ihres relativ geringen Umfangs und ihrer mangelhaften Überlieferungsqualität nur sehr bedingt Einblick in die Sprachstruktur geben können. (Als Bilingue wird ein Schriftdokument bezeichnet, das Texte in zwei verschiedenen Sprachen enthält. Idealerweise sind dabei die Inhalte beider Texte identisch.) Der überwiegende Teil der Lexeme (Flexionsformen eines Substantivs oder Verbs) ist unbekannt, weshalb die einsprachigen Texte weitgehend dunkel bleiben.

Die Frage einer möglichen genetischen Einordnung des Hattischen ist nach wie vor umstritten. Verschiedentlich in die Disskussion gebrachte Vorschläge, im Hattischen einen frühen Vertreter erheblich später bezeugter, noch heute gesprochener, d.h. also rund 4000 Jahre jüngererKaukasussprachen zu sehen, sind zwar theoretisch denkbar. Jedoch ist damit über die Konstatierung einzelner typologischer Parallelen hinaus, etwa zum ebenfalls stark präfigierenden Verbum des Abchasisch-Adygischen, aus methodischen Gründen und aufgrund der im übrigen keinesfalls klaren Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der sehr großen, in sich zu differenzierenden Gruppe der kaukasischen Sprachen eine genetische Verbindung zum Hattischen faktisch nicht zu belegen. Bis auf weiteres hat das Hattische demnach als genetisch isolierte Sprache zu gelten, womit die Möglichkeit, etwa auf dem Wege des Sprachvergleiches, semantische oder grammatische Deutungen zu erzielen, nicht gegeben ist bzw. sich allzusehr im Bereich der reinen Spekulation bewegt.


Quelle: "Sprachen des Alten Orients" - Michael P. Streck (Hrsg.)

Siehe: http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/1sprach/anatol/hatt.htm

Hethiter



Hethitische Herrscher

~ 2200 v.u.Z. Ansturm indoeuropäischer Völker (Luvier, Hurriter) und friedliche Invasion semit. Kanaanäer in Zentral-Antolien (Hattier)

~ 2000 v.u.Z. Hethiter (indoeurop.) erscheinen in Z-Anatolien (Hattier) und besetzen das Land

~ 1800 v.u.Z. Zustrom indoeurop. Stämme aus Thrakien > Luvier lassen sich in S-Anatolien nieder (> Einfluss auf Hethiter)

~ 18. Jh. v.u.Z. Pitchana, König des althethit. Stadtstaat Kuschschar, Kampf gegen die Hatti , Vater von Anitta


Hetither (frühe Herrscher) indo-europ. Sprache, Adoptieren u. modif. Keilschrift, Eisenverarbeitung (1.!),

~ 1700 v.u.Z. Anitta (Sohn von Vorgänger Pithana, König von Kussara) 1.Großkönig in Nesa, Zerstörung von Hattusa
~ 1650 v.u.Z. Labarna > sein Name wird zum Titel des Königs


Hethiter (altes Reich) 1629-1604 v.u.Z.

Hattusili I., 1565–1508 bzw. 1590-1560 v.u.Z., Nachfolger von Labaru) größte Ausdehnung des Hethiterreiches, wählt Hattusa als Hptst., zerstört Aleppo und erobert Babylon, wird bei seiner Rückkehr ermordet

Mursili I., 1604–1594 bzw. 1540–1498 v.u.Z, plündert 1595 od. 1531 v.u.Z. Babylon

Hantili I., 1590-1560 v.u.Z.

Zidanta I,

Ammuna (Einfälle der Hurriter),

Huzziji I, entthront babyl. Samsuditana 1574–1554 bzw. 1510-1458) v.u.Z.

Telipinu, 1525-1500 v.u.Z.

danach „mittleres Reich“ Usurpator Tahurwaili,

Alluwamna (Schwiegersohn von Telipinu, alt. Reich), stürzt Tahuwaili

Hantili II (Sohn von Alluwamna), Einfälle Kaskäer


Hethiter (mittleres Reich)

~ 1450 v.u.Z. Zidanta II

~ Huzzija II

~ Muhwattalli I ermordet Huzzija II, Krieg mit Kaskäern, wird von Huzzija II`s Söhnen ermordet,

1420–1400 v.u.Z. Tudhalija I (Sohn von Huzzija II), Feldzüge nach Isuwa, Arzawa, Aleppo, Sieg über Mittani, Sharruma als Schutzgott

1400–1375 v.u.Z. Amuwanda I, Aufstände von Vasallen, Einfälle der Kaskäer, Niedergang des Reiches

1375-1355 bzw. 1420-1400 v.u.Z. Tudhalija II (Siege über Mitanni)

1371-1355 v.u.Z. Hattusili II (angezweifelter Mitregent)

1355 v.u.Z. Tudhalija III


Hethiter (Großreich)

1355-1323 v.u.Z. Suppiluliuma I (Sohn von Tudhalija II), ermordet Vorgänger Tudhalija III (mittl. Reich), erobert große Teile Mitanis (Tusratta) Kriege gegen Kaskäer, Ausbau Hattušas, Feldzüge in Syrien, Seuche bricht aus

1320–1318 v.u.Z. Arnuwanda II (Sohn von Suppiluliuma I)

1318-1290 v.u.Z. Mursili II (Sohn von Suppiluliuma I ) Krieg gegen Kaskäer, Kaskäer zerstören Hattusa, Eroberung Arzawas, Feldzüge in Syrien, Pestgebete

1290-1272 v.u.Z. Muwattalli II (Sohn von Mursili II)
> 12.05.1274 v.u.Z. Schlacht von Kadesch (heute Tell Nebi Mend) gegen ägypt. Ramses II

1266-1236 v.u.Z. Hattusili III ( jüngster Sohn von Mursili II), Gemahl von Ischtarpriesterin Puduchepa, welche selbstständig mit der Gemahlin von Ramses II korrespondiert > 21.11.1259 v.u.Z. Friedensvertrag mit Ägyp.(Ramses II), Vertrag mit Kadasman-turga (babyl.),

1236-1215 v.u.Z. Tudhalija IV (Sohn von Hattusili III)

1214-1190 v.u.Z. Suppiluliuma II > Untergang als Großmacht

- Zerfall Hethiterreich

- Überleben der hethit. Kultur in Syrien durch Luwian´s, hethit. Sprache mit hieroglyp. Schrift




Quellen: Wikipedia und  http://cdli.ucla.edu/wiki/doku.php/rulers_of_mesopotamia

Altorientalische Dynastien


Erläuterung
KCkurze Chronologie >wiki
MCmittlere Chronologie
*SK*Sumerische Königsliste
>wikiLink zu "Wikipedia"
>etcslLink zu "The Electronic Text Corpus of Sumerian Literature"
>cdliLink zu "CDLI - Cuneiform Digital Library Initiative"
>Foruminterne Forumsverlinkung
[Q1]Nayeem 1996
ZeitMesopotamien - Frühgeschichte
siehe auch:Frühe Kulturen in Mesopotamien (Forum)
~ 10.Jt. v.u.Z.vermutliche Domestizierung von Ziegen im Zagrosgebirge (Iran)
~ 9000 v.u.Z.(Prä-)Samarra Kultur , Inanna - Symbole (evt.!)
~ 8500 v.u.Z.Beginn Neolithikum in Mesopotamien
~ 8000 v.u.Z.Vorderer Orient / fruchtbarer Halbmond nach der Landwirtschaft entwickelt sich die Nutztierhaltung
~ 7000 - 6500 v.u.Z.Kultur von Umm Dabaghiyah, Mesopotamien
~ 7000 v.u.Z.Deh Luran (SW/ Iran) hornlose (hochdomestizierte) Hausschafe
~ 6500 - 6000 v.u.Z.Kultur von Hassuna, Mesopotamien, >wiki
~ 6200 - 5700 v.u.Z.Kultur von Samarra, Mesopotamien, "Samarra-Ware": >wiki
~ 7. Jt. v.u.Z.Siedlungspuren Ugarit
~ 6000 - 5100 v.u.Z.Kultur von Hacilar, südwestliche Türkei, >wiki
~ 5900 - 4300 v.u.Z.Kultur von Obed (=Ubaid) in Mesopotamien, Inanna und Enki lassen sich wohl mit hoher Sicherheit bis hierhin zurückverfolgen, >wiki
~ 5600 / 5510 v.u.Z.Bosporus wird Überflutet > evt. Sintflut Gilgameschepos
~ 5500 - 5000 v.u.Z.Halaf-Kultur in N-Mesopotamien, >wiki
~ 5400 – 3500 v.u.Z.Weinbau im Zagrosgebirge, Städte Anschan und Susa, >wiki-Zagros
~ 52. Jh. v.u.Z.Mesopotamien: Gründung von Tempeln
~ 5000 v.u.Z."Sumer" startet in Eridu mit dem Bau einer ersten Tempelanlage für Enki.
~ 5000 v.u.Z.Assyrien, Siedlung Garmo
~ 5. Jt. v.u.Z.Beweise für Kontakte zwischen Magan und Mesopotamien gibt es ab dem 5. Jt. v.u.Z. Erst im späten 3. Jt. v.u.Z. finden sich verschiedenste sumerische Keilschrifttexte, die auf einen Handel mit Magan für Kupfer, Schilf, Holz und Holzmöbel, Stein, Halbedelsteine, Ornamente usw. hinweisen. [Q1]
~ 4500–3600 v.u.Z.Chalkolithikum, >wiki
~ 45. Jh. v.u.Z.Susa, Kisch (heutig Tell el-Ohemir)
~ 4000 - 3000 v.u.Z.“Uruk-Zeit” - Sumerer siedeln am Euphrat, löst Obed-Kultur ab, Töpferscheiben, Priesterherrschaft wird zu Königstum, Städtebau, >wiki
~ 3500 v.u.Z.Stadt Habuba Kabira, ca. 8000 Einwohner, erste städtische Zentren in Elam
~ 3500/ 3200 v.u.Z.Sumerer errichten die Stadtstaaten Ur und Lagasch in Süd-Mesopotamien, entwickeln militärisch-theokratische Monarchie
~ 3450 - 3100 v.u.Z.Elam Aufstig zum Stadtstaat> proto-elamische Strichschrift >wiki
~ 3300 v.u.Z.piktographische Schrift in Uruk
~ 3100 v.u.Z.Bier brauen
~ 3000 - 2800 v.u.Z.Jemdet-Nasr-Zeit = Uruk III Zeit, >wiki
~ 3000 v.u.Z.Semiten lassen sich im Norden des „Fruchtbaren Halbmondes“ nieder, >wiki
~ 3000 v.u.Z.Beterstatue aus Uruk” (Uruk IV), grauer Alabaster, H: 18 cm (Bagdad, Irak-Museum)
~ 2950 - 2901 v.u.Z.Aus Bildschrift von Uruk entsteht mesopotamische Keilschrift (~550 Schriftzeichen)- Räderwagen, Uruk (Anfg. 3. Jt. v.u.Z. 30.000 – 60.000 Einwohner)
~ 2900 ~ 2851 v.u.Z.Gründung Babylon 29. Jh. v.u.Z. Ur-Nina (legendärer) König von Lagasch (heutig el-Hiba)
~ 2900 - 2330 v.u.Z.frühsummerische Dynastie
~ 2800 v.u.Z.Byblos (Mittelmeerküste) erhält Stadtmauer, Besiedlung seit 5.JT. v.u.Z., >wiki
~3.Jt v.u.Z.Karte Handelsbeziehungen [Q1]
~3.Jt v.u.Z.Beziehungen über den Persischen Golf hinaus zum Industal (keilschriftllich: Meluhha) greifbar. Die Zwischenstationen dahin sind in Texten gut bezeugt und bestehen aus den Etappen Dilmun (O-Arabien/Bahrain) und Magan (Oman). Diese drei Regionen bilden in den mesopotamischen (sumerischen und akkadischen) Texten eine wichtige Triade, von der eine Vielzahl von Luxusgütern importiert werden.
www.ioz.unibe.ch
~3.Jt v.u.Z.Gegen Ende des 3. Jahrtausends v.u.Z. begann eine weltweite Dürreperiode, die mehrere Jahrhunderte andauerte. In Ägypten brach durch das Ausbleiben des Nilhochwassers das Alte Reich zusammen, es folgte die Erste Zwischenzeit. Die von der Trockenheit aus ihrer Heimat vertriebenen Amurriter wanderten in Mesopotamien ein und zerstörten dort das Akkadische Reich. Im Industal führte ein Abschwächen des Monsuns um bis zu 70% zur Bildung der Wüste Thar und zum Untergang der Harappa-Kultur.
>wiki
~Altsumerisches Reich~
Ab etwa 2800 BC entstehen die Stadtstaaten Adab, Eridu, Kisch, Lagasch, Larsa (heutig Senkere), Nippur (heutig Nuffar/ Niffar), Ur und Uruk. Zusammen bilden sie das Altsumerisches Reich. Uruk, Nippur, Lagasch, Schuruppak und Umma scheinen eine Kriegskoalition gebildet zu haben. Einer der Gegner war offenbar die Stadt Kisch. Es ist anzunehmen, dass diese Koalitionen auch wechseln konnten und dass sie nicht nur zu Kriegszwecken, sondern auch zum Bau großer Tempel und infrastruktureller Vorhaben (etwa Kanäle) bestanden haben. Etana, König von Kisch, sein Nachfolger Meskiaggaschir, König von Uruk (Uruk = biblischen Erech), gründete weiter südlich von Kisch eine rivalisierende Dynastie und erlangte die Herrschaft über die ganze Region zwischen dem Mittelmeer und dem Zagros-Gebirge
Im Jahr 694 v.u.Z. griff der assyrische König Sanherib elamische Provinzen an, um babylonische Flüchtlinge zu fangen und dann den babylonischen König Mušezib-Marduk zu vernichten. Die babylonischen Quellen berichten ebenfalls davon, behaupten aber, dass die Elamer (Hallušu-Inšušinak) Mesopotamien angriffen und Akkad und Sippar erobern konnten sowie Nergal-Ušerib auf den babylonischen Thron setzten, woraufhin sie die Assyrer schlagen konnten
>wiki

Kisch
1. Dynastie
(2800 - 2550 v.u.Z.),
>etcsl
Uruk
1. Dynastie
(2770 – 2520 v.u.Z.)
>wiki-Warka-Vase
>wiki-Uruk-Statue
>Warka-Vase
*SK*
Kisch-1.Dyn.
Etana der Hirte
(um 2800 v.u.Z.),
>wiki
*SK*
Uruk-1.Dyn.
Meskiaggaschir
(Meskiag-kasch(er))
um 2770 v.u.Z.
*SK*
Kisch-1.Dyn.
Baliich
En-Menunna
Mulam-Kisch
*SK*
Uruk-1.Dyn.
Enmerkar
um 2750 v.u.Z. (?), Sohn von Meskiaggaschir, mythologisch Sohn von Sonnengott Utu, Vater von Ninsun und Lugalbanda, Gründer von Uruk >Aratta
>etcsl1etcsl2Forum
*SK*
Kisch-1.Dyn.
Bargal-Nunna 
Mes-Simug
Tizgar
Aratta
(akkadisch für Erhabenes Bergland) ist der Name eines Landes in der sumerischen Mythologie. Es ist umstritten, ob ein Stadtstaat oder ein Königreich dieses Namens im Nahen Osten tatsächlich existierte und wo es gelegen haben könnte.
>wiki, >video.google, >Forum
2750 - 2701 v.u.Z.
Mesopotamien: Namensgebung Sternbilder
*SK*
Uruk-1.Dyn.
Lugalbanda
um 2740 v.u.Z. (Feldherr von Enmerkar), am Ende der Regierungszeit von Lugalbanda wurde En-me-bar-agesi (um 2700 v.u.Z.), ein König der Etana-Dynastie in Kisch zum führenden Herrscher von Sumer.
>etcsl1etcsl2
*SK*
Kisch-1.Dyn.
Il-Kum
Il-Tasadum
(? – ca. 2615 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-1.Dyn.
Dumuzi
um 2720 v.u.Z.,
>wiki
*SK*
Kisch-1.Dyn.
Mebaragesi
oder Enmebaragesi (ca. 2615 – ca. 2585 v.u.Z.),
>wiki
>forum
*SK*
Uruk-1.Dyn.
Gilgamesch
(König über Mesopotamien) um (2700)2652 - 2602 v.u.Z.,
>wikietcsl
*SK*
Kisch-1.Dyn.
Agga
(ca. 2585 – um 2550 v.u.Z.),
>wiki
*SK*
Uruk-1.Dyn.
Urlungal I.
Utulkalama
*SK*
Uruk-1.Dyn.
Labascher
Ennunadanna
*SK*
Uruk-1.Dyn.
Mesche ?
Kisch
2. Dynastie
(2500 - 2400 v.u.Z.)
Lagasch
1. Dynastie
oder Ur-Nanše Dynastie
(2550 – 2371 v.u.Z.)
>etcsl
*SK*
Uruk-1.Dyn.
Mulamanna 
(um 2600 v.u.Z.)
*SK*
Kisch-2.Dyn.
Mesalim
(~ 2550 v.u.Z.) König von Lagasch und Adab
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
Enhengal
(~ 2550 v.u.Z. Vizekönig des Mesalim von Kisch)
“Standarte von Ur”
Muschelsubstanz, rötlicher Stein, Lapislazuli, Holz, 20,3 x 48,3 cm (London, British Museum), >wiki
*SK*
Uruk-1.Dyn.
Lugalkingenesch-Dudu
(um 2520 v.u.Z., auch König von Ur)
*SK*
Kisch-2.Dyn.
Dadasig
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
Lugal-scha-Gen-Sur
(~ 2520 v.u.Z.)
Reich Elam
2550 - 640 v.u.Z.
Hptst. Susa (Tigris/Iran/Persien)
Sprache weder indoeuropäisch noch semitisch
sumerisch: NIM.MA-KI
>wiki-Elam
>wiki-Susa
>wiki-elamisch
Uruk
2. Dynastie
(2510–2371 v.u.Z.)
*SK*
Kisch-2.Dyn.
Mamagalla
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
Ur-Nanše
(KC:2480 v.u.Z., MC:2520 v.u.Z.), 2432 v.u.Z. Ur Nanše macht sich selbstständig> 1. Dyn. Lagasch, 2480 v.u.Z. Herrschaft von Lagasch über Akschak,
> Ur Nanše Relief im Louvre
>cdli
Elam
Peli 
(~ 2500 v.u.Z.)
2500 v.u.Z. - altsumerisches Priestertum wird zu Dualität aus Priester und König -> Tempel // Palast
Hattier
(Protohattier) altkleinasiatsches Volk in Anatolien. Ihre Selbstbezeichnung ist unbekannt, sie wurden später nach der Region Hatti benannt. Die hethitische Hauptstadt Hattusa war eine Gründung der Hattier, in der deren Könige zwischen 2500 und 2000 v. u.Z. regierten. Die Hethiter übernahmen später die Macht, die einheimische Bevölkerung wurde jedoch nicht vertrieben und bewahrte ihre Sprache. Das Hattische ging im 15. Jh. v. Chr. unter und lebte nur noch als Ritualsprache der Hethiter weiter.
>wikiForum-SpracheForum-Götter
Ur
1.Dynastie
Puabi
(sum. Schubad),
sumerische Königin, Ur(?), (~ 2500 v.u.Z.),
>wiki
Forum 1
Forum 2
“Schreiber Dudu”
(2500 v.u.Z., Ur-I-Zeit) H: 39 cm, Stein, gewidmet Gott Ningirsu (Hauptgott von Lagasch) für das Leben des Schreibers Dudu (Bagdad, Irak-Museum)
Die Legitimation von Herrschaft in Mesopotamien des 3. Jt v.u.Z.>Forum
Der Grenzstreit zwischen Lagaš und Umma >Forum
Könige von Akschak
(2500-2350 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-2.Dyn.
Enpirigdu-Anna
(~ 2510 v.u.Z.)
*SK*
Kisch-2.Dyn.
Galbum
Tug-E
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
Aja-kurgal
(KC:2450 v.u.Z., MC:2490 v.u.Z.), Sohn Ur-Nanšes
*SK*
Ur-1.Dyn.
Meskalamdug,
König von Lagasch und Ur (KC: 2436, MC: 2.500 v.u.Z.), Ed IIIb
>wiki
Könige von Umma
(um 2500 – 2347 v.u.Z.)
Elam
Tata
Zuzu
(um 2500 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-2.Dyn.
Urlugal II.
*SK*
Kisch-2.Dyn.
Mennunna
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
E-ana-tum
(KC:2445 v.u.Z., MC:2470 v.u.Z.), Sohn Aja-kurgals, Konflikten mit der Stadt Umma, En-akale von Umma musste die neuen Grenzen in einem Vertrag anerkennen, die "Geierstele" zeigt Siege E-ana-tums über die Städte Uruk, Ur, Kiš, Larsa und Akšak (Nordmesopotamien) sowie über die Elamiter,
>wiki
cdli
*SK*
Umma-1.Dyn.
Usch
(um 2490 v.u.Z.), hat wohl die Grenzstele von Mesilim von Kiš entfernt welche den Frieden zwischen Lagasch und Umma sichern sollte
Elam
Ukku-Takhesh
Akschak unter Herrschaft von Lagasch (um 2480)*SK*
Uruk-2.Dyn.
Arga-Ande-A
*SK*
Kisch-2.Dyn.
En-Bi-Ischtar
(~2450 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
En-ana-tum I.
(KC:2440 v.u.Z.,
MC:2450 v.u.Z.), Sohn Aja-kurgals
*SK*
Ur-1.Dyn.
A-kalam-dug
*SK*
Umma-1.Dyn.
En-A'Kala
(um 2470 v.u.Z.)
Elam
Khishur
Undalulu
(um 2450 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-2.Dyn.
Enukduanna
*SK*
Kisch-2.Dyn.
Lugal-Mu
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
En-metena
(KC:2400, MC: 2430), Sohn En-ana-tums I.,
>wiki
*SK*
Umma-1.Dyn.
Ur-Lumma
(um 2460 v.u.Z.), wurde von En-metana besiegt
Elam
Shushun-Tarana
Ur-Ur*SK*
Uruk-2.Dyn.
Lugalkinischedudu
(~ 2450 v.u.Z.)
*SK*
Kisch-2.Dyn.
Ibiera
(~2400 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
En-ana-tum II.
(KC:2390 v.u.Z., MC: 2400 v.u.Z.), Sohn En-metenas
*SK*
Umma-1.Dyn.
Il
(um 2450 v.u.Z.), Herrscher von Zabalam
Elam
Napil-Khush
Puzur-Nirah*SK*
Uruk-2.Dyn.
Lugalkisalsi
Kisch
3.Dynastie
(um 2400 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
En-entar-zi
(KC:2385 v.u.Z., MC: 2380 v.u.Z.), Sohn En-ana-tums II.
Umma unter Herrschaft von Lagasch um 2400Elam
Kikku-Sive-Temti
Ischu-Il*SK*
Uruk-2.Dyn.
Lugaltar
(bis 2371 v.u.Z.)
*SK*
Kisch-3.Dyn.
Kubaba
(2400 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
Lugalanda
(2384 – 2378 v.u.Z.),
>wiki
*SK*
Ur-1.Dyn.
Mesanepada
König von Ur, (KC: 2384, MC: 2450 v.u.Z.) Sohn von Meskalamdug, Lugalanda-Zeit, Handel mit Indus, „Schatz von Ur“: wiki
*SK*
Umma-1.Dyn.
Gisch-Akki-Du
(um 2390 v.u.Z.)
In Prä-Saragonischer Zeit handelte Magan direkt mit Mesopotamien, was die Erwähnungen von Schiffen von/nach Magan belegen. Daneben handelte Mesopotamien auch mit Dilmun und Meluhha [Q1]
Schu-Sin
(um 2360 v.u.Z.)
Uruk
3. Dynastie
(2371-2347 v.u.Z.)
Kisch
4.Dynastie
(um 2380 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
Urukagina
(2378 – 2371 v.u.Z.), Rivalität mit Lugalzagisi von Umma, Abschaffung der Dyandrie, „Ningirsu“ Stadtgott von Lagasch,
>wiki
*SK*
Ur-1.Dyn.
A'-ane-pada
*SK*
Umma-1.Dyn.
Bubu
(um 2380 v.u.Z.)
Dilmun
Während der Bronzezeit stieg die Insel Bahrain auf Grund ihrer Lage am Seehandelsweg, zwischen Mesopotamien und dem Indus-Tal, zu einem bedeutenden Handelsplatz auf. Sargon von Akkad gibt an, dass Schiffe aus Dilmun seinen Hafen anliefen. Auch das Reich Elam, dass den Handel mit Zinn kontrollierte, pflegte engen Kontakt mit Dilmun.
>wiki
>artesischen Quellen von Dilmun
Unzi Il-Ur
(um 2330 v.u.Z.), um 2370 v.u.Z. fällt die Stadt Aschkak an das Großreich von Akkad.
*SK*
Uruk-3.Dyn.
Lugalzagisi
(2371–2347 v.u.Z.), danach Herrschaft der Großkönige von Akkad (2371 - 2191 v.u.Z.)
>wiki
*SK*
Kisch-4.Dyn.
Puzur-Sin
(2380 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-1.Dyn.
Lugalzagisi
(2371 -2347 v.u.Z.), auch König von Uruk und Umma, 2347 v. Chr. fällt Lagaš an das Großreich von Akkad
*SK*
Ur-1.Dyn.
Mes-ki-age-nuna
*SK*
Umma-1.Dyn.
Lugalzagisi
(ca. 2375 – 2347 v.u.Z.), auch König in Lagasch und Uruk, 2347 v. Chr. fällt das Herrschaftsgebiet Lugalzagisi an das Großreich von Akkad.
Elam fällt an das Reich der Akkader
~Die Akkad-Zeit 2340–2200 v.u.Z.~
Könige von Akkad
Stadt Akkad, sumerisch: KUR URI-KI, A.GA.DE-KI
>wiki, >wiki-Tell Brak
>etcsl
Kisch
5.Dynastie
(2370–2230 v.u.Z.)
Ensis von Lagasch
zur Zeit der Akkader und Gutäerherrschaft
*SK*
Ur-1.Dyn.
E-lu-lu
assyrischen Könige
1.Dynastie der "17 Könige, die in Zelten lebten" (akkadisch: a-sibu-tu kul-ta-re)
Elam
Lukh-Ishshan
(2350/25 v.u.Z.)
Sargon von Akkad,
KC:(2292–2236 v.u.Z., MC:2356–2300 v.u.Z.), semit., erobert Uruk , Lagasch, besiegt Lugal-Zagesi, heiratet Taslutum (Frau von Lugal-Zagesi ?), Sargons Tochter En(c)heduanna schrieb religions- u. literaturgeschichtliche Texte)
>etcslwiki (Sargon),
wiki (Enheduanna)
*SK*
Kisch-5.Dyn.
Ur-Zababa
(2370 v.u.Z.), akkadischer Vasall
*SK*
Lagasch
Ki-ku-id
(um 2260 v.u.Z.)
*SK*
Ur-1.Dyn.
Ba-lu-lu
Assyrien
Tudija
(KC:2236, MC:2300 v.u.Z.)
Adamu
Janghi
Sahlamu/Kitlamu
Harharu
Mandaru
Elam
Khishep-Ratep
Maništušu
(KC:2235–2220 v.u.Z., MC:2299–2284 v.u.Z.),
>wiki
*SK*
Kisch-5.Dyn.
Simudar
akkadischer Vasall
*SK*
Lagasch
Engilsa
(um 2250 v.u.Z.)
Ur
2.Dynastie
~ 2300 v.u.Z. viele syrische Städte, inklusive Elba (>Amoriter ) werden wohl durch Akkadier aus Süd-Mesopotamien zerstört, Amoriter wandern nach Mesopotamien ab (> 1900 BC, Mari, Babylon)Elam
Khelu
(2300 v.u.Z.)
Rimuš
(KC:2219–2210 v.u.Z., MC:2283–2274 v.u.Z.), v>wiki
*SK*
Kisch-5.Dyn.
Usi-Watar
akkadischer Vasall
*SK*
Lagasch
Ur-a
(um 2230 v.u.Z.)
*SK*
Ur-2.Dyn.
Ka-ku
Hurriter
(3./2. Jt. v.u.Z.), grenzen an Nordmesopotamien,
>wiki
Elam
Khita
(2275 v.u.Z.)
Naram-Sin
(KC:2209–2155 v.u.Z., MC:2273–2219 v.u.Z.),
>wiki
*SK*
Kisch-5.Dyn.
Ischtar-Muti
akkadischer Vasall
*SK*
Lagasch
Lugaluschumgal
(um 2200 v.u.Z.)
*SK*
Ur-2.Dyn.
E-lili
Amurriter
oder Amoriter (sumerische Landesbezeichnung: KUR MAR.TU.KI; akkadisch: Amurrum), Erstmalige Erwähnung durch Naram-Sin um 2240 v.u.Z., v>wiki
Elam
Kutik-Inšušinak
(2240 v.u.Z.)akkadisch:Puzur-Inšušinak,
>wiki
Sar-kali-sarri
(KC:2154–2129 v.u.Z., MC:2218–2193 v.u.Z.),
>wiki
*SK*
Kisch-5.Dyn.
Ischme-Schamasch
*SK*
Lagasch
Puzur-Mama
“Beterstatue”
2350 - 2150 v.u.Z.
H: 44cm, Gipsstein, Ur-I-Zeit (Pergamonmuseum Berlin)
Aramäer
gründen in Syrien mehrere Königreiche, wie Aram (Damaskus), Arpad (Aleppo) und Hamath (Hama)
>wiki
Elam
Tazitta I.
Gutäer-Herrschervor dem Einfall in Mesopotamien
Erridupuzzir
(um 2210 v.u.Z.)
Imta
(ca. 2207 – ca. 2204 v.u.Z.)
Nuzi
ist eine antike hurritische Stadt im Königreich Arrapcha, die heute den Siedlungshügel (Tell) Jorgan Tepe bildet. Der Palast von Nuzi enthielt umfangreiche Archive mit insgesamt ca. 20.000 Tontafeln. Hier fand man auch die älteste Kartendarstellung auf einer Tontafel, die in die Akkad-Zeit datiert werden kann.
>wiki
*SK*
Kisch-5.Dyn.
Nannia
(2230 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch
Ur-Utu
Assyrien
Emtsu/Imtsu
~Die Herrscher der Gutäer 2210 - 2119 v.u.Z.~
Gutär-Herrschaft
Uruk 4.Dynastie
<(um 2200 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch
Ur-Mama
Assyrien
Hartsu/Harsu
Inkišuš
(2204–2198 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-4.Dyn.
Urnigin
Assyrien
Didanu
Sarlagab (Sarlag)
(2198–2195 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-4.Dyn.
Urgigir
*SK*
Lagasch
Lu-Baba
Assyrien
Hanu
Šulme
(2195–2189 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-4.Dyn.
Lugalmelam
*SK*
Lagasch
Lugula
Assyrien
Zuabu
Elulumeš (Elulu)
(2189–2183 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-4.Dyn.
Kudda
*SK*
Lagasch
Kaku
Assyrien
Nuabu
Inimabakeš
(2183–2178 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-4.Dyn.
Pulurili
Assyrien
Abazu
Igeša-uš
(2178–2172 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-4.Dyn.
Urutu
Assyrien
Belu
Iarlagab
(2172–2157 v.u.Z.)
Lagasch
2.Dynastie
Assyrien
Azarah
Ibate
(2157–2154 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-2.Dyn.
Ur-Baba
(2164-2144 v.u.Z.),
>wiki
Iarlangab
(2154–2151 v.u.Z.)
Assyrien
Ušpia
(KC:2086, MC:2150 v.u.Z.),
>wiki
Kurum
(2151–2150 v.u.Z.)
Assyrien
Apiašal
Ḫabilkin
(2150–2147 v.u.Z.)
assyrische Könige
2.Dynastie
La-erabum
(2147–2145 v.u.Z.)
Assyrien
Hale
Irarum
(2145–2143 v.u.Z.)
Assyrien
Samanu
Ibranum
(2143–2142 v.u.Z.)
Assyrien
Hajanu
Ḫablum
(2142–2140 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-2.Dyn.
Gudea
(2144–2124 v.u.Z.),
>wiki,
>etcsl 1, >etcsl 2
>Gudea-Zylinder
“Gudea”
neusumerische Zeit, H: 43 cm, (Paris, Louvre) - “Gudeastele” Kalkstein, H: 70 cm (Pergamonmuseum, Berlin)
Assyrien
Ilu Mer
Puzuršin
(2140–2133 v.u.Z.)
Assyrien
Jakmesi
Elam
Eparti
Iarlaganda
(2133–2127 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-2.Dyn.
Urningirsu
(2124–2118 v.u.Z.)
Assyrien
Jakmeni
Elam
Tazitta II.
(vor 2120 v.u.Z.)
Ši-um
(2127–2120 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-2.Dyn.
Pirigme
(2118–2117 v.u.Z.)
Assyrien
Jazkur-Ilu
Tirigan
(2120–2119 v.u.Z.)
Gutäer wurden von Utuḥengal von Uruk vertrieben
Uruk
5.Dynastie
(2119-2112 v.u.Z.)
*SK*
Lagasch-2.Dyn.
Ur-Gar
(2118– 2113 v.u.Z.)
Assyrien
Ilu-Kabhabuhu
*SK*
Uruk-5.Dyn.
Utuchengal von Uruk
(2119-2112 v.u.Z.)
danach Herrschaft der Großkönige der 3. Dynastie von Ur
>wikietcsl
*SK*
Lagasch-2.Dyn.
Nammahani
(2113–2110 v.u.Z.), 2110 v.u.Z. fällt Lagasch an das Großreich der 3. Dynastie von Ur
Assyrien
Aminu
26.König
>wiki
~Das Neusumerische Reich (2112 bis 2004 v.u.Z.)~
assyrische Könige
3.Dynastie
= Puzur-Aššur-Dynastie
Ur
3.Dynastie
(KC:2048-1940 v.u.Z., MC:.2112-2002 v.u.Z.) ="sumerische Renaissance" =Ur-III-Zeit,
>etcsletcsl-Briefe
Assyrien
Sulili
(KC:2013–1995 v.u.Z.,
MC:2077–2059 v.u.Z.)
*SK*
Ur-3.Dyn.
Ur-Nammu
(KC:2048 v.u.Z.–2031 v.u.Z.
MC:2112 v.u.Z.–2095 v.u.Z.)
>wikietcsl
Assyrien
Kikkia
(KC:1994–1978 v.u.Z.
MC:2058–2042 v.u.Z.)
>wiki
Während der Ur-III-Zeit handelte ausschliesslich Maganmit Mesopotamien, die anderen Länder werden in den Texten nicht erwähnt. [Q1]*SK*
Ur-3.Dyn.
Šulgi
(KC:2030 v.u.Z.–1983 v.u.Z.
MC: 2094 vu.Z.–2047 v.u.Z.)
>wikietcsl
Elam
Dynastie von Simaschki
Assyrien
Akia
(KC:1977–1957 v.u.Z.
MC:2041–2021 v.u.Z.)
Könige von Isin
1. Dynastie
(2017–1794 v.u.Z.)
Könige von Larsa
1.Dynastie
(2025-1763 v.u.Z.)
*SK*
Ur-3.Dyn.
Amar-Suena
(Amar-Sin)
(KC:1982 vu.Z.–1974 v.u.Z.
MC:2046 v.u.Z.–2038 v.u.Z.)
Krieg gegen die Hurriter
>wikietcsl
Könige von Eschnunna
(2025–1762 v.u.Z.)
Elam
Tazitta
Zeitgenosse von Amar-Sin und Šu-Sin der 3. Dyn. von Ur
Assyrien
Puzur-Aššur I.
(KC:1956–1937 v.u.Z.
MC:2020–2001 v.u.Z.)
*SK*
Isin-1.Dyn.
Išbi-Erra
(MC:2017–1984 v.u.Z.),
>wikietcsl
Naplanum
(2025-2006 v.u.Z.)
*SK*
Ur-3.Dyn.
Šu-Sin
(KC:1973 v.u.Z.–1965 v.u.Z.
MC:2037 v.u.Z.–2029 v.u.Z.)
>wikiwiki-Tell Asmar etcsl
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Šû-Iliya
Elam
Gir-Namme
(2030 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Šalim-achum
(KC:1936–1921 v.u.Z.
MC:2000–1985 v.u.Z.)
Emisum
(2005-1978 v.u.Z.)
*SK*
Ur-3.Dyn.
Ibbi-Sin
(KC:1964 v.u.Z.–1940 v.u.Z.
MC:2028 v.u.Z.–2004 v.u.Z.)
danach 1. Dynastie von Isin > das sumerische Reich von Ur unterliegt einer Koalition aus Elamitern und nomadischen Aramäern, die von Išbi-Erra, dem früheren General von König Ibbi-Sin, angeführt wurde
>wikietcsl 1etcsl 2etcsl 3
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Nûr-Aḫum
(MC:2010 v.u.Z.)
Elam
Ebarti I.
Zeitgenosse von Šu-Sin der 3. Dyn. von Ur
~Isin-Larsa-Zeit (2000–1800 v.u.Z.)~
Uruk: Wechselnde Herrschaft der Könige von Isin und Larsa(2002-1885 v.u.Z.)*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Kirikiri
Elam
Tazitta(2x ?)
Assyrien
Ilu-šuma
(KC:1920–1911 v.u.Z., MC:1984–1975 v.u.Z.)
>wiki
*SK*
Umma-1.Dyn.
Šu-Ilišu
(MC:1984–1974 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Bilalama
(MC:1995 v.u.Z.)
Elam
Lu[...]raluuhaan
Assyrien
Erišum I.
(KC:1910–1871 v.u.Z., MC:1974–1935 v.u.Z.)
>wiki.
*SK*
Umma-1.Dyn.
Iddin-Dagon
(MC:1974–1953 v.u.Z.)
>etcsl 1etcsl 2
Samium
(1977-1943 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Išar-Râmâšu
Elam
Kindattu
(2000 v.u.Z.)
Zeitgenosse des Išbi-Erra der Dyn. von Isin
*SK*
Umma-1.Dyn.
Išme-Dagon
(MC:1953–1934 v.u.Z.)
Zabaya
(1942-1934 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Uṣur-Awassu
(MC:1950 v.uZ.)
Elam
Idaddu I.
nennt sich Ensi von Susa, König (lugal) von Schmiaschki und Elam
Assyrien
Ikunu/Ikunum
(KC:1870–1857 v.u.Z., MC:1934–1921 v.u.Z.)
*SK*
Umma-1.Dyn.
Lipit-Išta
(MC:1934–1923 v.u.Z.)
>etcsl 1etcsl 2
Gungunum
(1933-1907 v.u.Z.)
>etcsl
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Azûzum
Elam
Tanhurater
nennt sich Ensi von Susa
Assyrien
Šarrum-ken I.
(KC:1856–1817 v.u.Z., MC:1920–1881 v.u.Z.)
biblisch auch Sargon I.
>wiki
*SK*
Umma-1.Dyn.
Ur-Ninurta
(MC:1923–1895 v.u.Z.)
>wiki
Abisare
(1906-1896 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Ur-NinMAR.KI
Elam
Ebarti II.
König (lugal) von Anschan und Susa
Assyrien
Puzur-Aššur II.
(KC:1816–1809 v.u.Z., MC:1880–1873 v.u.Z.)
*SK*
Umma-1.Dyn.
Bursin
(MC:1895–1874 v.u.Z.)
Altbabylonisches Reich

(MC: 1894-1595 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Ur-Ningišzida
Elam
Idaddu II.
nennt sich Ensi von Susa
Assyrien
Naram-Sin
(KC:1808–1776 v.u.Z., MC:1872–1840 v.u.Z.)
Sumuel
(1895-1867 v.u.Z.)
Sumu-abum
(1894-1881 v.u.Z.)
>wiki
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Ipiq-Adad I.
Elam
Idattu-Napir
(1890 v.u.Z.)
Zeitgenosse des Sumu-abum von Babylon
*SK*
Umma-1.Dyn.
Lipit-Enul
(MC:1874–1869 v.u.Z.)
Sumulael
(1880-1845 v.u.Z.)
>wiki
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Šarriya
Elam
Dynastie der Ebartiden oder der Großregenten (2000-1500 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Warassa
Elam
Ebarat
*SK*
Umma-1.Dyn.
Erra-Imitti
(MC:1869–1861 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Bêlakum
Elam
Šilhaha
(1900 v.u.Z.)
>wiki
Nur-Adad
(1866-1851 v.u.Z.)
Zeitgenosse von Erra-imitti und Enlil-bani
>wiki
Uruk
6.Dynastie
(1885-1802 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Ibâl-pî-El I.
(MC: - 1863 v.u.Z.)
Elam
Pala-Ishshan
*SK*
Umma-1.Dyn.
Enul-Bani
(MC:1861–1837 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-6.Dyn.
Sin-Kaschid
(1885–1852 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Ipiq-Adad II.
(MC:1862 - 1818 v.u.Z.)
Elam
Lankuku
Sin-Iddinam
(1850-1844 v.u.Z.)
>etcsl
*SK*
Uruk-6.Dyn.
Sin-Eribam
(1852–? v.u.Z.)
Elam
Kuku-sanit
Sin-Eribam
(1843-1842 v.u.Z.)
Sabium
(1844-1831 v.u.Z.)
>wiki
Elam
Kuk-Kirmash
1. Herrscher, der sich selbst Sukkalmah nennt; Sukkal von Elam
Sin-Iqischam
(1841-1836 v.u.Z.)
>etcsl
Assyrien
Iri-šu II./Erišum II.
(KC:1775–1748 v.u.Z., MC:1839–1812 v.u.Z.)
*SK*
Umma-1.Dyn.
Zambija
(MC:1837–1834 v.u.Z.)
*SK*
Umma-1.Dyn.
Iter-Piša
(MC:1834–1830 v.u.Z.)
Silli-Adad
(1835 v.u.Z.)
*SK*
Umma-1.Dyn.
Ur-Dukuga
(MC:1830–1827 v.u.Z.)
Apil-Sin
(1830-1813 v.u.Z.)
>wiki
*SK*
Uruk-6.Dyn.
Sin-Gamil
(?-1823 v.u.Z.)
Warad-Sin
(1834-1823 v.u.Z.)
*SK*
Umma-1.Dyn.
Sîn-Magir
(MC:1827–1816 v.u.Z.)
*SK*
Uruk-6.Dyn.
Anam
(1823-1818 v.u.Z.)
>etcsl
Könige von Mari
(1815–1761 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Narâm-Sîn
(MC: ab 1818 v.u.Z.)
Rim-Sin I.
(1822-1763 v.u.Z.)
>wiki, >etcsl
assyrische Könige
4.Dynastie
Šamši-Adad Dynastie (1808-1736 v.u.Z.)
*SK*
Umma-1.Dyn.
Damqi-Ilišu
(MC:1816–1794 v.u.Z.)
Sin-muballit 
(1812-1793 v.u.Z.)
Vater von Hammurabi
>wiki
*SK*
Uruk-6.Dyn.
Irdanene
(1818-? v.u.Z.)
*SK*
Mari-1.Dyn.
Iblul-il
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Dannum-Tâḫâz
Assyrien
Šamši-Adad I.
(1808–1776 v.u.Z.)
Zeit= Sin-muballit,
wiki
Isin fällt an die Könige von Larsa.*SK*
Mari-1.Dyn.
Itur-Šamagan
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Iqîš-Tišpak
Elam
Tem-sanit
*SK*
Mari-1.Dyn.
Lamgi-Mari
Elam
Kuk-Nahundi
Achlamäer
Die Achlamäer (keilschriftlich Achlamu, Aḫlamk) waren Halbnomaden. Ihr Lebensraum lag westlich des Euphrats, zwischen der Mündung des Habur und Tadmur (Palmyra). Sie werden in assyrischen Quellen seit Rim-Anum (18. Jh.) und in Texten aus Mari erwähnt. Teilweise sind mit diesen Ahlamû sicher die Amoriter gemeint. Einer der Teilstämme der Ahlamû waren die Aramu (Aramäer). Oftmals traten sie gemeinsam mit den Sutäern (Sutû) auf.
>wiki
*SK*
Uruk-6.Dyn.
Rim-Anum
(~ 1810 v.u.Z.)
Nach dessen Regierungszeit fiel Uruk an die Könige von Larsa und anschließend an das Alt-Babylonische Reich. Rim-Anum führte den Titel Lu-Gal. In Rim-Anums Regierungszeit fällt auch die erste Erwähnung der Ahlamu, räuberischer Nomaden, vielleicht die Vorfahren der späteren Aramäer. Rim-Anum zählt zu den elamitischen Herrschern, denen es als von Norden vordringende Eroberer gelang, sich Teile von Babylonien untertan zu machen.
>wiki
*SK*
Mari-1.Dyn.
Ištup-ilum
Elam
Kuk-Nashur I.
*SK*
Uruk-6.Dyn.
Nabi-Ilischu
(?-1802 v.u.Z.)
1802 v.u.Z. fällt Uruk unter die Herrschaft der Könige von Larsa und anschließend an das Alt-Babylonische Reich
*SK*
Mari-1.Dyn.
Idi-ilum
Elam
Atta-hushu
*SK*
Mari-1.Dyn.
Tura-Dagan
Elam
Tetep-mada
~Altbabylonische/altassyrische Zeit (1800–1595 v.u.Z.)~
Anfänglich der Altbabylonischen Zeit verlor Magan, den direkten Kontakt zu Mesopotamien und sein Platz wurde von Dilmuneingenommen. Es ist anzunehmen, dass der Handel nicht zu erliegen kommt, sondern, das Magan anstelle von Mesopotamien Dilmunbeliefert. [Q1]Hammurapi
(1792-1750 v.u.Z.)
Codex Hammurapi
>wiki, >etcsl
*SK*
Mari-1.Dyn.
Puzur-Ištar
Elam
Širuk-tuh
Könige des Meerlandes
Die 1. Meerland-Dynastie regierte den Süden des Zweistromlandes. Sie wird traditionell als 2. Dynastie von Babylon gezählt, obwohl sie die Stadt nie beherrschte.
>wiki
*SK*
Mari-1.Dyn.
Milaga
(? - 1773 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Dâduša
(MC: bis 1779 v.u.Z.)
Elam
Simut-wartaš I.
Assyrien
Išme-Dagan I.
(1775–1736 v.u.Z.)
Zeit= Hammurapi
>wiki
Larsa unter Babylonischer Herrschaft (1762-1738 v.u.Z.), VasallenstatusKönige des Meerlandes
Iluma-ilum
(1783–1724 v.u.Z.)
Der babylonische Herrscher Iluma-ilum gründete an der Küste des persischen Golfs die Meerland-Dynastie. In militärischen Auseinandersetzungen mit Šamšu-iluna folgten schwere Rückschläge.
Hethiter
Frühe hethitische Herrscher
indoeuropäische Sprache
>wiki-Hethiter
>wiki-Herrscher
>wiki-Sprache
>Forum
*SK*
Mari-1.Dyn.
Jaggid-Lim
(1772 - 1752 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Ibâl-pî-El II.
(MC: 1764-1762 v.u.Z.)
Elam
Siwe-Palar-Khuppak
(1775 v.u.Z.)
Zeitgenosse des Hammurapi von Babylon,
>wiki
Assyrien
Mut-Aškur
(ab 1735 v.u.Z.), Regionalregent Ekallatum
Könige des Meerlandes
Itti-ili-nibi
(1723–1667 v.u.Z.)
Šamšu-iluna
(1749 bis 1712 v.u.Z.), Rim-Sin II. erhob sich in Larsa als König, daraufhin zog Šamšu-iluna gegen Ur, Uruk und Isin, im 14. Regierungsjahr wurde Rim-Sin bei Kisch besiegt
>wiki, >etcsl
Pithana
König von Kussara
>wiki-Pithana, >wiki-Kussara
*SK*
Mari-1.Dyn.
Jahdun-Lim
(1751 - 1735 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Ṣillî-Sîn
Elam
Kuduzulusch I.
(1700 v.u.Z.),
>wiki
Assyrien
Zwischenzeit der Usurpatoren (1735-1681 v.u.Z.)
Arrapcha
oder: Arrapḫa
ist ein spät-bronzezeitliches hurritisches Königreich im nördlichen Irak
Aus Altbabylonischer Zeit sind Sklaven aus Arrapḫa bekannt. König Šamšu-iluna verbot den Kauf von Sklaven aus Arrapḫa, da sie von den Suti geraubt worden waren. Wer einen Bewohner von Arrapḫa von den Suti kaufte, sollte sein Geld verlieren.
>wiki
Anitta
(1700 v.u.Z.)
Sohn Pithanas, 1. Großkönig in Nesa, Zerstörung von Hattuša
>wiki-Anitta, >wiki-Hattuša, >wiki-Kaneš
*SK*
Mari-1.Dyn.
Sumu-Adad
(1734 - 1733 v.u.Z.)
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Iluni
Elam
Kutir-Nahhunte I.
(1725 vu.Z.)
Sohn von Kudu-zuluš.
Assyrien
Aššur-dugul
(1735–1730 v.u.Z.)
>wiki
*SK*
Eschnunna-1.Dyn.
Aḫušina
(MC: bis 1762 v.u.Z.)
Elam
Atta-Merra-Khalki
Assyrien
Aššur-apla-iddina
(~1729 v.u.Z.)
>wiki
Larsa
2.Dynastie
Ugarit
>wiki
Elam
Tata
Assyrien
Nasir-Sin
Sin-namir
Adad-salulu
Rim-Sin II.
(1737-1737 v.u.Z.), Larsa fällt endgültig an das Alt-Babylonische Reich
*SK*
Mari-1.Dyn.
Jasmah-Adad
(1732-1714 v.u.Z.), Sohn des Šamši-Adad I.
Yaqaru
(1.Hälfte 18. Jh. v.u.Z.)
Ibiranu I.
(2.Hälfte 18.Jh. v.u.Z.)
Niqmaddu I.
(2.Hälfte 18.Jh. v.u.Z.)
Elam
Lila-Irtash
Assyrien
Adasi
(bis 1681 v.u.Z.)
>wiki
Abi-Ešuh
(1711-1684 v.u.Z.)
>etcsl
*SK*
Mari-1.Dyn.
Zimri-Lim
(1713-1695 v.u.Z.),
>wiki
Niqmepa I.
(~ 1700 v.u.Z.)
Elam
Tempti-Agun
(~ 1700 v.u.Z.),
>wiki
Assyrien
Adasi-Dynastie(1680-1381 v.u.Z.)
Ammi-ditana
(1683-1647 v.u.Z.)
Ibiranu II.
(1.Drittel 17.Jh. v.u.Z.)
Elam
Kutir-Šilkhakha I.
Assyrien
Belu-Bani
(1680–1671 v.u.Z.)
Könige des Meerlandes
Damiq-ilišu
(1666–1641 v.u.Z.)
verlor die zuvor eroberten Städte Uruk, Isin und Larsa an Ammi-ditana
Könige der Kassiten vor der Eroberung BabyloniensNiqmepa II.
(1.Hälfte 17.Jh. v.u.Z.)
Assyrien
Libaia
(1670–1654 v.u.Z.)
Gandasch
(1670 v.u.Z.)
>wiki
Hammurapi I.
(Mitte 17.Jh. v.u.Z.)
Assyrien
Šarma-Adad I.
(1653–1642 v.u.Z.)
>wiki
Hethiter
Altes Reich
Agum I.
>wiki
Niqmepa III.
(2.Hälfte 17.Jh. v.u.Z.)
Assyrien
Iptar-Sin
(1641–1630 v.u.Z.)
>wiki
Könige des Meerlandes
Iškibal
(1640–1626 v.u.Z.)
Ammi-saduqa
(1646-1626 v.u.Z.), Aus der Regierungszeit des Ammi-saduqa stammt die älteste bekannte Version des Atraḫasis-Epos (Gilgamesch-Epos), die Venus-Tafeln des Ammi-saduqa stellen das bislang älteste Schriftdokument zur Planetenbeobachtung dar,
>wikiwiki - Venustafel
Labarna
(KC: bis 1565 v.u.Z., MC: bis 1629 v. u.Z.)
>wiki
Kaštiliaš I.
>wiki
Ibiranu III.
(2.Hälfte 17.Jh. v.u.Z.)
Elam
Kuk-Nashur II.
Assyrien
Bazaia
(1629–1602 v.u.Z.)
>wiki
Könige des Meerlandes
Šušši
(1625–1602 v.u.Z.)
Šamšu-ditana
(1625-1595 v.u.Z.), Ende der 1.Dynastie: Eroberung Babylons durch Mursili I. und Nachfolgedynastie der Kassiten
Hattusili I.
(KC: 1565-1540 v.u.Z., MC: 1629-1604 v.u.Z.)
Krieg gegen Halpa (Aleppo)
>wiki-Hattusili I., >wiki-Halpa
AbirattašElam
Temti-Raptash
Assyrien
Lullaia
(1601–1596 v.u.Z.)
>wiki
Könige des Meerlandes
Gulkišar
(1601–1547 v.u.Z.)
wurde eventuell nach der Eroberung durch Muršili I. kurzfristig babylonischer König
sein Name ist wie der anderer Mitglieder seiner Dynastie, sumerisch
>wiki
Mursili I.
(KC: 1540-1530 v.u.Z., MC: 1604-1594 v.u.Z.)
Plünderung Babylons
>wiki
Kaštiliaš II.Ya'dur-Addu
(~ 1600 v.u.Z.)
Elam
Simut-wartaš II.
Assyrien
Šu-Ninua
(1596–1583 v.u.Z.)
>wiki
Könige des Meerlandes
Išten
(1546–1535 v.u.Z.)
Hantili I.
(KC: ab 1530 v.u.Z., MC: ab 1604 v.u.Z.)
Feldzug nach Karkemiš
>wiki-Hantili I., >wiki-Karkemiš
Urzigurumaš
>wiki
Ammistamru I.
(Anfang 16.Jh. v.u.Z.)
Elam
Kuduzulush II.
Assyrien
Šarma-Adad II.
(1582–1580 v.u.Z.)
>wiki
Zidanta I.
>wiki
Harbe-Šipak(Hurbazum)
>wiki
Ibiranu IV.
(1.Hälfte 16.Jh. v.u.Z.)
Elam
Sirtuh
Ammuna
Einfälle der Hurriter
>wiki
Tiptakzi(Šipta´ulzi)
>wiki
Elam
Kuk-Nashur III.
~Kassitenzeit(1580–1200 v.u.Z.)~
Mittelbabylonisches Reich
2. Dynastie (Kassitendynastie)
Huzzija I.
>wiki
Elam
Tan-Uli
Assyrien
Erišum III.
(1579–1567 v.u.Z.)
>wiki
Agum II. Kakrime(1594–1571 v.u.Z.),
>wiki
Elam
Temti-Khalki
Assyrien
Šamši-Adad II.
(1566–1561 v.u.Z.)
>wiki
Burna-buriaš I.
(1570–? v.u.Z.)
Kizzuwatna
war ein Königreich im südöstlichen Anatolien, das im 14. Jahrhundert v.u.Z. dem hethitischen Reich einverleibt wurde.
>wikiu
Elam
Kuk-Nashur IV.
Assyrien
Išme-Dagan II.
(1560–1545 v.u.Z.)
Zeitgenosse des Burna-Buriasch I.
>wiki
Parijawatri
vermutlich kein eigenständiger Herrscher
Assyrien
Šamši-Adad III.
(1544–1529 v.u.Z.)
>wiki

Könige des Meerlandes
Pešgal-daramaš
(MC: 1534–1485 v.u.Z.)
Telipinu
(KC: 1510-1490 v.u.Z., MC: 1574-1554 v.u.Z.)
Vertrag mit Kizzuwatna
>wiki-Telipinu
Ischputaschu(Išputaššu)
Großkönig, gleichzeitig mit Telipinu von Hatti
Niqmepa IV.
(2.Hälfte 16.Jh. v.u.Z.)
Assyrien
Aššur-nirari I.
(1528–1503 v.u.Z.)
>wiki
Tahurwaili
wird auch zwischen Hantili II. und Zidanta II. oder nach Alluwamna angesetzt, wahrscheinlich Thronusurpation, Vertrag mit Kizzuwatna
>wiki
Paddatisu
(1535–1515 v.u.Z.)
Elam
Die Kidinuiden (1500–1400 v.u.Z.)
Assyrien
Puzur-Aššur III.
(1502–1479 v.u.Z.)
gleichzeitig mit Burna-Buriaš I.
>wiki
Alluwamna
>wiki
Eheja
Zeit=Taḫurwaili (1515–1500 v.u.Z)
Elam
Kidinu
(1500 v.u.Z.), König von Susa und Anzan,
>wiki
Hantili II.
wahrscheinlich Vertrag mit Kizzuwatna, Einfall der Kaškäer
>wiki
Pillija
(1500–1475 v.u.Z)
schließt Vertrag mit Zidanta II., dem Erben von Hantili II. Er nennt sich LUGAL.GAL, unterstellt sich dem hurritischen König.
Kaškäer
lebten zur Zeit des hethitischen Großreichs in Nordanatolien
>wiki
Assyrien
Enlil-nasir I.
(1478–1466 v.u.Z.)
Zeitgenosse des Ulam-buriaš
>wiki
Könige des Meerlandes
Adara-kalamma
(MC:1484–1457 v.u.Z.)
Dilmun
Rimum
(1470-1450 v.u.Z.)
Zidanta II.
(1450 v.u.Z.)
>wiki
Schunaschschura(Šunaššura I.)
(1475–1450 v.u.Z.)
Zeit=Šuppiluliuma I
Hammurapi II.
(1.Hälfte 15. Jh. v.u.Z.)
Elam
Inschuschinak-sunkir-nappipir
(akkad.: Inšušinak-šar-ilani) (1500–1350 v.u.Z.), König von Susa,
>wiki
Assyrien
Nur-ili
(1465–1454 v.u.Z.)
>wiki
Kaštiliaš III.Huzzija II.
>wiki
Elam
Tan-Ruhurater II.
König von Susa und Anzan,
>wiki
Assyrien
Aššur-šaduni
(1454–1454 v.u.Z.)
>wiki
Könige des Meerlandes
Akurul-anna
(MC:1456–1431 v.u.Z.)
Muwattalli I.
Krieg mit Kaskäern
>wiki
Assyrien
Aššur-rabi I.
(1453–1435 v.u.Z.)
>wiki
Archalbu I.
(2.Hälfte 15. Jh. v.u.Z.)
Assyrien
Aššur-nadin-ahhe I.
(1434–1421 v.u.Z.)
>wiki
Könige des Meerlandes
Melam-kurkurra
(MC:1430–1424 v.u.Z.)
Ulam-buriaš
(~1430 v.u.Z.)
Talzuš
(1425 v.u.Z.)
Elam
Schalla
>wiki
Assyrien
Enlil-nasir II.
(1420–1415 v.u.Z.)
>wiki
Könige des Meerlandes
Ea-Gamil
(MC:1423–1415 v.u.Z.)
Agum III.
(~1415 v.u.Z.)
Tudhalija I.
(1420-1400 v.u.Z.)
Feldzüge nach Isuwa, Arzawa und Aleppo, Sieg über Mitanni, Vertrag mit Kizzuwatna, Aufstieg des Reiches
>wiki
Elam
Tepti-Ahar
>wiki
Kadašman-harbe I.
Elam
Igehalkiden (1400–1210 v.u.Z.)
Assyrien
Aššur-nirari II.
(1414–1408 v.u.Z.)
>wiki
Kara-indaš
(~1430 v.u.Z.), Zeitgenosse von Aššur-bel-nišešu (1417-1409) von Assyrien,
>wiki
Elam
Ige-Halki
(1400 v.u.Z.),
>wiki
Assyrien
Aššur-bel-nišešu
(1407–1399 v.u.Z.)
schloss mit Kara-indaš von Karduniaš einen Vertrag
>wiki
Dilmun
Usiananuri
(1400-1380 v.u.Z.)
kassitischer Statthalter
Arnuwanda I.
(1400-1375 v.u.Z.)
Aufstände von Vasallen, Einfälle der Kaškäer, Niedergang des Reiches
>wiki
Assyrien
Aššur-rim-nišešu
(1398–1391 v.u.Z.)
>wiki
Kuri-galzu I.
(?–1383 v.u.Z.),
>wiki
Niqmepa V.
(1.Hälfte 14.Jh. v.u.Z.)
Elam
Pahir-Ischschan
(1375 v.u.Z.), Sohn des Ige-Halki. Verheiratet mit einer nahen Verwandten des babylonischen Königs Kuri-galzu I.,
>wiki
Assyrien
Aššur-nadin-ahhe II.
(1390–1381 v.u.Z.)
Kontakte mit dem ägyptischen Hof
>wiki
Dilmun
Im 14. Jhr. v.u.Z. kontrollierten die Kassiten das südliche Mesopotamien und setzten einen Statthalter auf der Insel ein. Aus zwei Texten aus Nippur geht hervor, daß ein gewisser Ili-ippašra der kassitische Statthalter in Dilmun war. Er schickte diese Briefe an Illilija oder Enlil-kidinni, den Statthalter von Nippur unter Burna-buriaš II. und Kurigalzu II
Elam
Attar-Kittah
>wiki
Elam
Unpahasch-Naprischa
>wiki
Elam
Humban-Numena
>wiki
~Mittelassyrische Zeit (1400–1000 v.u.Z.)~
Assyrien
Eriba-Adad I.
(1380–1354 v.u.Z.)
>wiki
Kadašman-Enlil I.
(1382–1366 v.u.Z.), seine Schwester war mit Amenophis III. (1390–1353) verheiratet,
>wiki
Tudhalija II.
(1375-1355 v.u.Z.)
Eingliederung Kizzuwatnas
Hattusili II.angezweifelter Mitregent
>wiki
Schunaschschura(Šunaššura II.)
(1400 v.u.Z.)
Zeit=Tudhalija II. von Hatti
Ammistamru II.
(bis 1349 v.u.Z.)
Elam
Untasch-Napirisha
gründete die Stadt Tschoga Zanbil,
>wiki
Assyrien
Aššur-uballit I.
(1353–1318 v.u.Z.), erster König seit Šamši-Adad I.
>wiki
Burna-buriaš II.
(1365–1338 v.u.Z.)
Zeit= Amenophis III.
als Prinz Šattiwazza von Mittani, der Sohn Tušrattas, von dem Usurpator Artatama vertrieben wurde, flüchtete er mit 200 Streitwagen unter der Führung des Generals Aki-Teššup nach Süden. Burna-buriaš verweigerte ihm jedoch die Unterstützung, Zeitgenosse der ägyptischen Könige Echnaton und Tutanchamun, Zeit= Untaš-Napiriša (Elam)
>wiki
Tudhalija III.
(1355 v.u.Z.)
dann Hethitisches Großreich
>wiki
KantuzilliNiqmaddu II.
(1349–1315 v.u.Z.)
Vertrag mit Hethiter Šuppiluliuma I.>wiki
Elam
Kidin-Hutran I.
>wiki
Achlamäer
Unter Burna-buriaš II. sind Raubzüge der Ahlamu auch am Persischen Golf belegt, es wird erwägt, dass diese den Handel mit Dilmun gestört oder unterbrochen haben könnten.
>wiki
Kara-Hardaš
(1337–1336 v.u.Z.),
>wiki
Šuppiluliuma I.
(1355-1320 v.u.Z.)
Kriege gegen Kaškäer, Arzawa und Azzi-Hajasa, Ausbau Hattušas, Feldzüge in Syrien, Mitanni wird bekämpft, Seuche bricht aus
>wiki
Elam
Kidin-Hutran II.
>wiki
Dilmun
Ili-ippaschra
(1340-1320 v.u.Z.)
kassitischer Statthalter
>wiki
Nazi-Bugaš
(1336–1336 v.u.Z.)
Telepinu
(ca. 1340 v.u.Z.)
Elam
Napirischa-Untasch
(MC: 1340–1330 v.u.Z., KC:1276–1266 v.u.Z.),
>wiki
Assyrien
Enlil-nirari
(1317–1308 v.u.Z.), seine Schwester Muballitat-Šerk'a war die Gattin des Königs Burna-Buriaš II.
>wiki
Sutäer
Die Suti waren ein Nomadenvolk im nördlichen und östlichen Babylonien. Ein altbabylonischer Text erwähnt das Land der Suti (Su-ti-umki). Arik-den-ilu berichtet über Zusammenstöße mit den Suti, sie werden zusammen mit den Ahlamu und den Iauri erwähnt. Suti werden auch in einem Amarna-Brief des assyrischen Königs Aššur-uballiṯ I. genannt, demzufolge sie ägyptische Botschafter gefangen nahmen und den sicheren Verkehr zwischen Assyrien und Syrien gefährdeten. Der Kassitenkönig Kadašman-Ḫarbe (ca. 1355–1344 v.u.Z.) besiegte plündernde Suti
>wiki
Kuri-galzu II.
(1335–1309 v.u.Z.),
>wiki
Arnuwanda II.
(1320-1318 v.u.Z.)
>wiki
Arhalbu II.
(1315–1313 v.u.Z.)
Elam
Kidin-Hutran III.
Assyrien
Arik-den-ilu
(1307–1296 v.u.Z.)
>wiki
Nazi-Maruttaš
(1308–1283 v.u.Z.), Vertrag mit Adad-narari, unterhielt zu Hatti unter Muwattalli II. und Muršili II. freundschaftliche Beziehungen
>wiki
Mursili II.(1318-1290 v.u.Z.)
Krieg gegen Kaškäer, Eroberung Arzawas, Feldzüge in Syrien, Pestgebete
>wiki
Niqmepa VI.
(1313-1265 v.u.Z.)
Erneuerung des Friedensvertrages mit Muršili II., welcher weiterhin die Oberherrschaft Hattis über Ugarit garantierte
>wiki

Elam
Schutrukiden
Assyrien
Adad-nirari I.
(1295–1264 v.u.Z.)
nahm Šattuara, den König von Hanilgabat gefangen, gegen babylonische Kassiten unter König Nazi-Maruttaš, Zeit=Ramses II. (ägypt.)
>wiki
Kadašman-Turgu
(1282–1265 v.u.Z.),
>wiki
Muwattalli II.
(1290-1272 v.u.Z.)
Schlacht von Kadesch
>wiki
Schlacht bei Qadeš (Kadesch)
zwischen den Ägyptern und den Hethitern
>wiki
Kadašman-Enlil II.
(1264–1256 v.u.Z.), Zeit= Ramses II.,
>wiki
Mursili III.
(1272-1266 v.u.Z.)
>wiki
'Ammistamru III.
(1265–1240 v.u.Z.)
mit Piddu (auch Piddaya) verheiratet, der Tochter des Amurriter-Königs Bentešina
>wiki
Assyrien
Salmanassar I.
=Šulmanu-ašared I.
(1263–1234 v.u.Z.)
>wiki
Achlamäer
Šulmanu-ašared I. erwähnt die Ahlamu als Verbündete der Hethiter. Die Ahlamû waren nicht nur Räuber, sondern wurden auch als Viehtreiber und Karawanenführer eingesetzt. Sie lebten in Zelten, unter der Jurisdiktion eines Scheichs.
>wiki
Šagarakti-šuriaš
(1255–1234 v.u.Z.),
>wiki
Hattusili III.
(1266-1236 v.u.Z.)
Friedensvertrag mit Ägypten
Gemahl von Puduhepa
>wiki-Hattusili III.
>wiki-Puduhepa
Ibiranu VI.
(1240–1225 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Tukulti-Ninurta I.
(1233–1197 v.u.Z.)
"König von Babylonien", "König von Sumer und Akkad" u. "König der vier Weltufer"
baute die neue Hauptstadt Kar-Tukulti-Ninurta
deportierte 28.800 Hethiter nach Assyrien
der Sieg Tukult+-Ninurtas über den König der Kassiten wird in dem sogenannten Tukult+-Ninurta Epos beschrieben
zerstört Babylon und entführt die Statue des Marduk
In den Texten von Tukulti-Ninurta I (1243-1207 v.u.Z.[?]) erscheint Magan wieder [Q1]
>wikiwiki-Kar-Tukulti
Kaštiliaš IV.
(1233–1226 v.u.Z.)
Tukulti-Ninurta I. von Aššur fiel in Babylon ein und setzte den Assyrer Enlil-nadin-šumi als Statthalter von Babylon ein, Marduk-Statue wurde nach Assyrien gebracht
>wikiwiki - Marduk-Statue
Tudhalija IV.
(1236-1215 v.u.Z.)
>wiki
Arrapcha
Arrapḫa wurde um 1240 durch Tukulti-Ninurta I. erobert. Vom 13. bis zum 7. Jhr. v.u.Z. entwickelte sich die Stadt unter den Assyrern gut. Überliefert sind zum Beispiel Weberinnen aus Arrapḫa im Harem des assyrischen Königs in Ninive.
>wiki
Adad-šuma-usur
(1225–1196 v.u.Z.)
>wiki
Kurunta
(1220 v.u.Z.)
nach Bürgerkrieg möglicherweise kurzzeitig Großkönig
>wiki
Niqmaddu III.
(1225–1215 v.u.Z.)
>wiki
Babylon
3. Dynastie
(Kassitendynastie)
Arnuwanda III.
(1215-1214 v.u.Z.)
Šuppiluliuma II.
(1214-1190 v.u.Z.)
Letzter Großkönig, Untergang der Großmacht
>wiki-Arnuwanda III.
>wiki-Šuppiluliuma II.
Hammurapi III.
(1215–1194/88 v.u.Z.)
letzter König von Ugarit, Zeit=Suppiluliuma II., Angriff der Seevölker
>wiki
Elam
Hallutuš-Inšušinak
(1205–1185 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Aššur-nadin-apli
(1196–1193 v.u.Z.)
>wiki
Meli-Šipak
(1195–1181 v.u.Z.)
seine älteste Tochter war nach einem neobabylonischen Text (VAT 17020) mit dem elamitischen Herrscher Šutruk-Nahhunte II. verheiratet
>wiki
Mašuitta
Großkönig in Mira
>wiki-Mira
Seevölker
ägypt.= „Fremdvölker“,
> Ramses III.
>wikiForum
Assyrien
Aššur-nirari III.
(1192–1187 v.u.Z.)
>wiki
Hartapu
Großkönig im Süden Anatoliens, möglicherweise in Tarhuntašša
>wiki-Hartapu
>wiki-Tarhuntašša
Assyrien
Enlil-kudurri-usur
(1186–1182 v.u.Z.)
>wiki
Kuziteššub
Großkönig in Karkemiš
>wiki-Karkemiš
Elam
Šutruk-Nahhunte II.
(1185–1155 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Ninurta-apil-ekur
(1181–1179 v.u.Z.)
Zeit=Meli-Schipak
>wiki
Marduk-apla-iddina I.
(1180–1167 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Aššur-dan I.
(1178–1133 v.u.Z.)
um 1160 v.u.Z. Schlacht gegen Zababa-šuma-iddina von Babylon
>wiki
Achlamäer
Vom 10. bis 8. Jhr. v.u.Z. kommen die Aḫlamk oftmals als Gegner der Assyrer in Inschriften assyrischer Könige vor (Assur-dan I., Adad-nirari II., Tukulti-Ninurta II., Tiglat-pileser III.) vor.
>wiki
Zababa-šuma-iddina
(1166–1161 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Ninurta-tukulti-Aššur
(1178–1133 v.u.Z.)
unbestimmter Zeitraum innerhalb der Regierungszeit Aššur-dan I.
>wiki
Enlil-nadin-ahe
(1160–1158 v.u.Z.)
Ende der Kassitendynastie: Elamitische Invasion 1158 v. Chr. durch Šutruk-Nahhunte II.
>wiki
~Isin-II-Zeit (1160–1000 v.u.Z.), ~
Isin
2.Dynastie
4. Dynastie Mittelbabylonisches Reich, MC:1157–1026 v.u.Z.
Assyrien
Mutakkil-Nusku
(1178–1133 v.u.Z.)
unbestimmter Zeitraum innerhalb der Regierungszeit Aššur-dan I.
>wiki
Marduk-kabit-aḫḫešhu
(1157–1139 v.u.Z.)
Elam
Kutir-Nahhunte III.
(1155–1150 v.u.Z.),
>wiki
Assyrien
Aššur-reš-iši I.
(1132–1115 v.u.Z.)
konnte Karaštu, den Feldmarschall Nabu-kudurri-usurs gefangen nehmen
>wiki
Itti-Marduk-balatu
(1138–1132 v.u.Z.)
Ninurta-nadin-šumi
(1131–1126 v.u.Z.)
Elam
Šilhak-Inšušinak I.
(1150–1120 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Tiglat-Pileser I.
=Tukulti-apil-Ešarra I.
(1114–1076 v.u.Z.)
gegen die Muschki und vertrieb die Hethiter, griff die Aramäer in Syrien an, stieß er bis nach Byblos, Sidon und Arwad vor
>wiki
Nabu-kudurri-usur
(1125–1104 v.u.Z.)
Zeit=Nebukadnezar I.
>wiki
Muschki
(KUR-Muš-ka-a-ia) sind ein altorientalisches Volk am oberen Euphrat.
Elam
Hutelutuš-Inšušinak
(1120–1110 v.u.Z.)
>wiki
Elam
Šilhina-Hamru-Lagamar
(~1110 v.u.Z.)
babyl. Nabu-kudurri-usur I. fällt in Elam ein
>wiki
Enlil-nadin-aplis
(1103–1100 v.u.Z.)
Elam wurde von Babyloniern 1100–760 v.u.Z. regiert
Marduk-nadin-aḫḫe
(1099–1082 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Ašared-apil-ekur
(1075–1074 v.u.Z.)
>wiki
Marduk-šapik-zerimati
(1081–1069 v.u.Z.)
Assyrien
Aššur-Bel-kala
(1073–1056 v.u.Z.)
war mit einer Tochter des Aramäers Adad-apal-iddina verheiratet, dem er nach dem Tode von Marduk-šapik-zerimati 1068 v.u.Z. auf den babylonischen Thron half
>wikiwiki-Obelisk
Adad-apla-idin
(1068–1047 v.u.Z.)
Sutäer
In der Regierungszeit von Adad-apla-iddina zerstörten sie nach der Königschronik Tempel in Dêr, Nippur und Dur-Kurigalzu. In Sippar zerstörten sie den Ebabbar des Sonnengottes Šamaš, das Kultbild des Gottes ging verloren, womit sein Kult nicht mehr nach den angestammten Regeln durchgeführt werden konnte.
>wiki
Assyrien
Eriba-Adad II.
(1055–1054 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Šamši-Adad IV.
(1053–1050 v.u.Z.)
Usurpator
>wiki
Marduk-aḫḫe-eriba
(1046–1045 v.u.Z.)
Assyrien
Aššur-nâṣir-apli I.
(1049–1031 v.u.Z)
>wiki
Marduk-zer-?
(1044–1036 v.u.Z.)
Assyrien
Salmanassar II.
=Šulmanu-ašared II.
(1030–1019 v.u.Z)
>wiki
Nabu-šum-libur
(1035–1026 v.u.Z.)
Babylon
5. Dynastie
2. Dynastie des Meerlandes
Mittelbabylonisches Reich
1029–1006 v.u.Z.
Assyrien
Aššur-nirari IV.
(1018–1013 v.u.Z)
>wiki
2.Dyn.Meerland
Simbar-šipak
(Simbar-šihu, Simmaš-šiḫu)
(1026–1008/1029–1010 v.u.Z.)
versuchte den Kult Šamaš wieder herzustellen, konnte aber die verlorene Statue nicht auffinden. Deshalb ließ er eine Sonnenscheibe herstellen, der regelmäßige Opfer dargebracht wurden.
>wiki
Assyrien
Aššur-rabi II.
(1012–972 v.u.Z)
>wiki
2.Dyn.Meerland
Ea-mukin-zeri
(Ea-mukin-šumi)
Usurpator
(1008 v.u.Z., 5 Monate bzw.1010–1008 v.u.Z.)
2.Dyn.Meerland
Kaššu-nadin-ahi
Kassu-nadin-aḫḫe
(1008–1005 bzw.1008–1006 v.u.Z.)
~Neuassyrische Zeit (1000–600 v.u.Z.)~
Babylon
6. Dynastie, Dynastie von Bazi
Eulmaš-šakin-šumi
(1005–988 v.u.Z.)
Ninurta-kudurri-usur II.
(988–985 v.u.Z.)
Širikti-Šuqamuna
(985 v.u.Z., 3 Monate)
Babylon
7. Dynastie Elamische Dynastie
Mar-Biti-Apla-Usur
(985–979 v.u.Z.)
Babylon
8./9. Dynastie
Assyrien
Aššur-reš-iši II.
(971–967 v.u.Z)
>wiki
Nabû-mukin-apli
(979–943 v.u.Z.)
Assyrien
Tiglat-Pileser II.
=Tukulti-apil-Ešarra II.
Krieg gegen die Könige der Nairi
(966–935 v.u.Z)
>wiki

Nairi
(KUR.KUR Na-i-ri), Grenzland, lag vermutlich in der osttürkischen Provinz Van und wohl auch teilweise in der Nachbarprovinz Hakkari.
Ninurta-kudurri-usur II.
(943 v.u.Z., 8 Monate)
Assyrien
Aššur-dan II.
(934–912 v.u.Z.)
Siege gegen die Aramäer, danach Neuassyrisches Reich
>wiki
Mar-biti-ahhe-iddina
(943–900 v.u.Z.)
Neuassyrisches Reich
(911-610 v.u.Z..)
Šamaš-mudammiq
(~900 v.u.Z.)
Assyrien
Adad-nirari II.
(911–891 v.u.Z.)
Inschriften berichten von Siegen gegen die Aramäer sowie von Auseinandersetzungen mit Nabû-šuma-uk+n I., dem König von Babylon, mit dem er sich schließlich auf einen Friedensvertrag einigte: Adad-nirari heiratete dessen Tochter und gab ihm seine eigene Tochter zur Frau, Gründungsplatte aus Niniveh (BM 12104) berichtet von seinen Siegen gegen Urartri.
>wiki
Nabu-šuma-ukin I.
(899–887 v.u.Z.)
Assyrien
Tukulti-Ninurta II.
(890–884 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Aššur-naṣir-apli II.
(883–859 v.u.Z.)
>wiki
Sutäer
Erst Nabu-apla-iddina konnte die Suti aus Babylonien vertreiben. Danach stellte Nabu-apla-iddina die Tempel der Götter und deren angemessenen Kult wieder her (>Adad-apla-iddina ). Sutäer sind als Sklaven belegt.
>wiki
Nabu-apla-idina I.
(887–851 v.u.Z.)
Erst unter Nabu-apla-iddina wurde durch Nabu-nadin-šum+, einem Nachkommen des Ekur-šuma-ušabši ein Bild des Samas am Ufer des Euphrat entdeckt, das als Vorbild für eine neue Statue dienen konnte und so der rechte Kult wiederhergestellt, Jahrhunderte des Chaos beendet. (>Sutäer)
Assyrien
Salmanassar III.
=Šulmanu-ašared III.
(858–824 v.u.Z.), Residenz Kalhu (heute: Nimrud), kriegsgewaltig, Schlacht von Qarqar
>wikiwiki-Qarqarwiki-schwarzer Obeliskwiki-Tel-Dan
Marduk-zakir-šumi I.
(851–824 v.u.Z.)
Assyrien
Šamši-Adad V.
(823–811 v.u.Z.), heiratete Schammuramat (das historische Vorbild der Semiramis), die nach seinem Tod die Regentschaft für seinen unmündigen Sohn Adad-nirari III. übernahm.
>wiki
Marduk-balassu-iqbi
(823–813 v.u.Z.)
Assyrien
Adad-nirari III.
(810–783 v.u.Z.), nach der Tell al-Rimah-Stele zog Adad-Nirari gegen die Hethiter und die Amoriter, unterwarf sie und machte sie tributpflichtig, gegen Ben-Hadad III., den König von Aram um 796 v.u.Z. und gegen Hubuškia
>wiki
Baba-aha-iddina
(~813 v.u.Z.)
Es folgten einige "königslose" Jahre sowie namentlich unbekannte Herrscher.
Hubuškia
war ein eisenzeitliches Königreich im östlichen Anatolien oder westlichen Iran.
Ninurta-apla-...
Marduk-bel-zeri
Assyrien
Salmanassar IV.
=Šulmanu-ašared IV.
(782–773 v.u.Z.), Feldzüge gegen das Reich von Urartu, Heerführer Šamši-ilu
>wikiwiki-Šamši-ilu
Marduk-apla-usur
(782–770 v.u.Z.)
Chaldäer (Bit Jakin)
>wiki
Assyrien
Aššur-dan III.
(772–755 v.u.Z.), Feldzüge gegen das Reich von Urartu, Heerführer Šamši-ilu
>wiki
Sonnenfinsternis vom 15. Juni 763 v.u.Z., in einer Eponymenliste festgehalten wurde und die als Fixpunkt für die altorientalische Chronologie genutzt
>wiki
Eriba-Marduk
(770–760 v.u.Z.)
Chaldäer (Bit Jakin)
>wiki
Dilmun
wird im 8. Jhd. v.u.Z.. als Vasall des assyrischen Reichs genannt
Spätes Elam
(760-647 v.u.Z.)
Assyrien
Aššur-nirari V.
(754–745 v.u.Z.), auf der Stele von Surb Pogos in Van berichtet Sarduri II. von Urarṯu seinem Sieg über Aššur-nirari
>wiki
Nabu-šuma-iškun
(760–747 v.u.Z.)
Chaldäer (Bit Dakkuri)
Elam
Humban-tahrah
(760–743 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Tiglat-Pileser III.
=Tukulti-apil-Ešarra III.
(744–726 v.u.Z.), gegen Sarduri II. von Urartu, im Syrisch-Ephraimitischen Krieg 734/733 v. Chr. verbündeten sich König Rezin von Aram mit Pekach von Israel und den phönizischen Städten gegen Ahas (in assyrischen Quellen: Jahu-khazi), den König von Juda. Ahas rief Tiglat-pilesar zur Hilfe. Tiglat-Pileser eroberte Damaskus und tötete Rezin. Er eroberte auch Teile des Reiches Israels und ließ zahlreiche Bewohner deportieren. Auch das Land der Philister geriet damals unter die Kontrolle Assyriens, Tiglat-Pileser eroberte Babylon und ließ sich dort unter dem Namen Pulu zum König von Babylonien krönen.
>wiki
Nabu-nasir
(747–733 v.u.Z.)
>wiki
Elam
Humban-igaš I.
(=Humban-nikaš II.)
(743–717 v.u.Z.)
Zeitgenosse des assyrischen Herrschers Tiglat-Pileser III. und Merochach-Baladan II., führte eine Armee gegen Sargon II.
>wiki
Nabu-nadin-zeri
(733–732 v.u.Z.)
Mondfinsternis von 731 v.u.Z.
>wiki
Nabu-šuma-ukin II.
(732/731 v.u.Z., 1 Monat)
Usurpator
>wiki
Assyrien
Salmanassar V.
=Šulmanu-ašared V.
(726–721 v.u.Z.), dem biblischen Bericht zufolge musste sich der letzte König des Nordreichs Israel, Hoschea, Salmanassar V. unterwerfen (2Kön 17,3). Auch die Eroberung der Stadt Samaria (2Kön 17,6) fällt wohl noch in diese Regierungszeit, danach Dynastie der Sargoniden
>wiki
Nabu-mukin-zeri
(731–729 v.u.Z.)
Chaldäer (Bit Amukani), ab 729/728 v.u.Z. geriet Babylonien unter die Herrschaft von Assyrien
>wiki
Assyrien
Dynastie der Sargoniden
Babylon
assyrische Dyn.
=10. Dynastie (728 - 626 v.u.Z.)

Tukulti-apil-Ešarra III.
(728-726 v.u.Z.)
=Tiglat-Pileser III.
Dilmun
Uperi
(720-706 v.u.Z.)
König
>wiki
Karalla
eisenzeitliches Königreich, Zagrosgebirge
>wiki
Assyrien
Sargon II.
=Šarrum-ken II.
(721–705 v.u.Z.), Usurpator, fällt im Iran im Kampf gegen die Kimmerer
>wiki
Babylon
assyrische Dyn.
=10. Dynastie (728 - 626 v.u.Z.)

Šulmanu-ašared V.
(726-721 v.u.Z.)
annektierte Kilikien
Marduk-apla-iddina II.
(721-710 v.u.Z.)
Šarrum-ken II.
(709-705 v.u.Z.)
Sin-ahhe-eriba
(705-703 v.u.Z.)
Marduk-zakir-šumi II.
(703 v.u.Z.)
Marduk-apla-iddina II.
(703 v.u.Z.)
Bel-ibni
(703-700 v.u.Z.)
>wiki
Könige des Meerlandes
Marduk-apla-iddina II.
(722–710 u.702–701 v.u.Z.)
ein Chaldäer vom Stamm der Bit Jakin, eroberte Babylonien 721 v.u.Z. und regierte das Land als König. Im Jahr 710 v.u.Z. wurde er von Sargon II. besiegt, unter Sanherib konnte er 703 v.u.Z. nochmals neun Monate als König herrschen, ehe er unweit von Kisch besiegt wurde
bibl.: Merodach-baladan
>wiki
Dilmun
Ahundaru I.
(706-685 v.u.Z.)
König
Qanaia.
(685-660 v.u.Z.)
König
Karalla
Assurli'u
A-mi-taš-ši
(713 v.u.Z.)
716 v.u.Z. Feldzug von Sargon II.
713 v.u.Z. assyrischen Provinz,
706 v.u.Z. ein weiterer assyrischer Feldzug
Elam
Šutruk-Nahhunte III.
(717–699 v.u.Z.)
Zeitgenosse des assyrischen Herrschers Sargon II.
>wiki
Assyrien
Sanherib
=Sin-ahhe-eriba
(705–680 v.u.Z.)
unterdrückt 703 v.u.Z. einen Aufstand der Babylonier, Feldzug gegen Hatti (Syrien), Sidon und Aram, König Hiskija von Juda ergibt sich, 689 v.u.Z. Angriff auf Babylon, der Euphrat wurde danach über die Stadt Babylon geleitet, eroberte die Festung Adumutu und nahm Iskallatu, die Königin der Araber gefangen.
>wiki
>Forum
Könige des Meerlandes
Nabu-bel-šumate
(?–648 v.u.Z.)
Enkel des Marduk-apla-iddina II.
Babylon
assyrische Dyn.
=10. Dynastie (728 - 626 v.u.Z.)

Aššur-nadin-šumi
(700-694 v.u.Z.)
Nergal-Ušerib
(693 v.u.Z.)
Mušezib-Marduk
(692-689 v.u.Z.)
Sin-ahhe-eriba
(689-680 v.u.Z.)
Elam
Hallušu-Inšušinak
(699–693 v.u.Z.)
Zeitgenosse des assyrischen Herrschers Sargon II.
>wiki
Kutir-Nahhunte IV.
(693–692 v.u.Z.)
>wiki
Humban-numena
( 692–689 v.u.Z.)
>wiki
Humban-Haltaš I.
( 689–681 v.u.Z.)
Assyrien
Asarhaddon
=Aššur-ahhe-iddina
(680–669 v.u.Z.)
jüngste Sohn von Sanherib und der aramäischen Königin Naqia, schloss mit den Königen der Meder einen Vertrag, dass sie seinen Sohn Assurbanipal "den Kronprinzen vom Nachfolgehaus" an seiner Stelle als König anerkennen sollten, und sein anderer Sohn Šamaš-šuma-ukin als König von Babylon, Feldzüge gegen Ägypten und nimmt Memphis ein, König Taharqa flieht nach Oberägypten, nannte sich u.a.: König von Assyrien, Sumer und Akkad, Babel, Ägypten, Kuš, Amurru,Tilmun, Makan und Meluhha, baute Babylon wieder auf
>wikiwiki-Stele
Mondfinsternis vom 21./22. April 686 v.u.Z.
>wiki
Babylon
assyrische Dyn.
=10. Dynastie (728 - 626 v.u.Z.)

Aššur-ahhe-iddina
(680-669 v.u.Z.)
Elam
Humban-Haltaš II.
(680–675 v.u.Z.)
plünderte im Jahr 675 v.u.Z. die Stadt Sippar (Mesopotamien)
>wiki
Elam
Urtagu
(675–664 v.u.Z.)
Vertrag zwischen den Assyrern unter Aššur-ahhe-iddina und den Elamitern, > Elamiter gaben einige früher erbeutete Kultbilder zurück. Es kam eine Hungersnot in Elam, worauf der assyrische König Aššur-bani-apli Getreide nach Elam lieferte. Flüchtlinge aus Elam durften so lange in Assyrien siedeln, bis es dort zu besseren Ernten kommen sollte. Trotz dieser guten Beziehungen griff Urtak (Urtagu) im Jahr 664 v.u.Z.. Babylonien an, wurde jedoch von dem Heer Aššur-bani-aplis geschlagen
>wiki
Assyrien
Assurbanipal
=Aššur-bani-apli
(669–631 v.u.Z.)
647 v. Chr. unterwarf Babylonien, sein Bruder Šamaš-šuma-ukin starb dabei, Freundschaft mit Urartu und Skythen, Eroberung Elams
>wikiwiki-Bibliothek
Babylon
assyrische Dyn.
=10. Dynastie (728 - 626 v.u.Z.)

Aššur-bani-apli
(669-668 v.u.Z.)
Šamaš-šuma-ukin
(668-648 v.u.Z.)
>wiki
Kandalanu
(648-627 v.u.Z.)
>wiki
Sin-šumu-lišir
(627 v.u.Z.)
Sin-šar-iškun
(627-626 v.u.Z.)
626 v.u.Z. brach nach einem babylonischen Aufstand in Nippur die assyrische Herrschaft zusammen, dannach Neubabylonisches Reich
Dilmun
Ahundaru II.
(660-635 v.u.Z.)
König
Elam wird von Assurbanipal erobert und fällt damit an Assyrien.Elam
Tempti-Huban-Inšušinak
(664–653 v.u.Z.)
653 v.u.Z. griff er die Assyrer an. Es kam zu einer Schlacht am Ulai-Fluss, Tempti-Huban-Inšušinak wurde geschlagen und angeblich direkt von Aššur-bani-apli enthauptet.
>wiki
Humban-nikaš III.
(653–651 v.u.Z.)
verbündete sich mit Šamaš-šuma-ukin, um gegen die Assyrer zu rebellieren
>wiki
Tammaritu
(651–649 v.u.Z.)
er erhob sich gegen Humban-nikaš III. und entthronte ihn, um sich wieder mit Šamaš-šuma-ukin zu verbünden und erneut gegen die Assyrer zu wenden
>wiki
Indabibi
(649 v.u.Z.)
>wiki
Humban-Haltaš III.
(648 v.u.Z.)
>wiki
Umbahabua
(647 v.u.Z.)
Tammaritu
(647 v.u.Z.)
Assyrien
Aššur-etil-ilani
(631–627 v.u.Z.)
>wiki
Elam
Šutur-Nahhunte
(zwischen 647 und 539 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Sin-šumu-lišir
(627 v.u.Z.)
>wiki
Elam
Hallutaš-Inšušinak
(zwischen 647 und 539 v.u.Z.)
>wiki
~Spätbabylonische Zeit (626–539 v.u.Z.)~
Assyrien
Sin-šar-iškun
(626–612 v.u.Z.)
wird 626 von Nabopolassar während einer Revolution aus Babylonien vertrieben, stirbt bei Angriff der Babylonier und Meder auf seine Hauptstadt Ninive, das restliche assyrische Reich beschränkt sich auf die Region Harran.
>wiki
Babylon - 11.Dyn.
Neubabylonisches Reich

Nabu-apla-usur (Nabopolassar)
(626–605 v.u.Z.)
war Feldherr von (assyr.) Sin-šar-iškun, ging ein Bündnis mit den Medern gegen die Assyrer ein und besiegte die Assyrer. Nabupolassar ließ 609 v.u.Z. alle Hinterlassenschaften der Regentschaft der Assyrer vernichten
>wiki
Arrapcha
Die Stadt lag auf der Route der assyrischen Kriegszüge gegen Urartu und andere nördliche Länder. So erfolgte auch der Kriegszug des Nabopolassar 609 bis 607 v.u.Z. gegen Urartu über Arrapḫa, Arbil, Nisibis, Mardin und den Tur Abdin. Nach dem Fall des assyrischen Reichs herrschten die Meder und nach ihnen an die Achämeniden über die Stadt.
>wiki
Elam
Atta-hamiti-Inšušinak
(zwischen 647 und 539 v.u.Z.)
>wiki
Assyrien
Aššur-uballit II.
(611–610 v.u.Z.)
610 v.u.Z. marschierte die gesamte medisch-babylonische Streitmacht vor Harran auf, 609 v.u.Z. erhielt Aššur-uballit II. einige ägyptische Truppenkontigente zur Verstärkung, Pharao Necho II. wollte Assyrien als Pufferstaat gegen die neue Macht Babylonien erhalten, wurden aber nach zwei Monaten geschlagen, Assyrien verliert die politische Unabhängigkeit
>wiki
Elfenbeinprisma von Ninive mit astronomischen Angaben
>wiki
Elam
Ummanunu
(zwischen 647 und 539 v.u.Z.)
>wiki
Babylon - 11.Dyn.
Neubabylonisches Reich

Nabu-kudurri-usur II. (Nebukadnezar II.)
(604–562 v.u.Z.)
Die biblische Erwähnung einer Massendeportation kann ebenso wenig bestätigt werden wie eine größere Zerstörung Jerusalems. Die Hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon (eines der 7 Weltwunder) sollen zu Ehren von Nebukadnezar geschaffen worden sein. Unter einer italienischen Form des Königsnamens, Nabucco, schuf Giuseppe Verdi eine bekannte Oper. Das Ischtar-Tor – eines der Stadttore von Babylon – sowie die Prozessionsstraße wurde in seiner endgültigen Form unter der Herrschaft von Nebukadnezar II. errichtet.
>wiki
>wiki-Ischtartor
Elam
Šutur-Nahhunte
(zwischen 647 und 539 v.u.Z.)
Babylon - 11.Dyn.
Neubabylonisches Reich

Amel-Marduk
(561–560 v.u.Z.)
Nach knapp zwei Jahren Regierungszeit wurde er von seinem Schwager Nergal-šarra-usur getötet, der ihm auf dem Thron nachfolgte. In der Bibel ist er unter dem Namen „Ewil-Merodach“ bekannt.
>wiki
Elam
Humban-Shuturuk
(zwischen 647 und 539 v.u.Z.)
Babylon - 11.Dyn.
Neubabylonisches Reich

Nergal-šarra-usur
(559–556 v.u.Z.)
ehelichte Nebukadnezars Tochter Kaššaia
>wiki
Elam
Pahuri
(zwischen 647 und 539 v.u.Z.)
Babylon - 11.Dyn.
Neubabylonisches Reich

La-abaši-Marduk
(556 v.u.Z.)
Seine Mörder gehörten einer babylonischen hochstehenden Gruppe der Oligarchie an. Gleiche Kreise hatten zuvor Nergal-šarra-usur an die Macht gebracht, um eigene wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.
>wiki
Elam
Šilhak-Inšušinak II.
(zwischen 647 und 539 v.u.Z.)
>wiki
Babylon - 11.Dyn.
Neubabylonisches Reich

Nabonid
(555–539 v.u.Z.)
Mit Nabonid folgte ein Regent assyrischer Abstammung als neuer König von Babylonien auf den Thron. Seine betriebene Wiedereinführung assyrischer Kulte und Restaurierung der alten Tempelheiligtümer verursachte Spannungen mit der Marduk-Priesterschaft, die mit ihrer Reaktion den Babylonierkönig veranlassten, für zehn Jahre nach Tayma zu gehen. Nabonids Absetzung von Marduk als oberste Gottheit ließ die Priesterschaft schließlich mit dem Perserkönig Kyros II. kooperieren, der den Fall Babyloniens und damit verbunden das Ende des Babylonierkönigs bewirkte. Bei den Restaurierungsarbeiten des Ebabbara-Tempels in Sippar stieß Nabonid auf eine beschädigte Statue des Sargon von Akkad, die er ausbessern und wiederaufstellen ließ. Im biblischen Daniel-Buch findet sich eine dem Gebet Nabonids ähnliche Erzählung über Nebukadnezar II.
Nabonid ließ Ausgrabungen in der Gegend des alten Akkad vornehmen, bei denen u. a. eine Inschrift des altakkadischen Königs Naram-Sin zu Tage kam
>wiki
>wiki-Nabonidgebet
Dilmun
im 6. Jhd. v.u.Z. war es Teil des Neubabylonischen Reichs
Elam
Tepti-Huban-Inšušnak
(zwischen 647 und 539 v.u.Z.)
>wiki
Babylon - 11.Dyn.
Neubabylonisches Reich

Bel-šarru-usur
(552–543 v.u.Z.)
Vertreter von Nabonid, jedoch kein offizieller König. bibl.: Belšazar
539 v.u.Z.. Eroberung Babyloniens durch den Persischen Großkönig Kyros II., der ein Jahr später seinen Sohn formal zum König krönen lässt
>wiki
~Achämenidenzeit (539–330 v.u.Z.)~
Babylon
Kurzfristige Nachfolger

Nebukadnezar III.
(522 v.u.Z.)
Nidintu-Bel nannte sich offiziell Nabu-kudurri-usur III., auch Nebukadnezar III.
Der Perserkönig Dareios I., der sich mit der Rebellion des Nidintu-Bel konfrontiert sah, ging am 13. Dezember 522 v. u.Z. in einer militärischen Auseinandersetzung gegen den neuen babylonischen König vor.
>wiki
Babylon
Kurzfristige Nachfolger

Nebukadnezar IV. 
(521 v.u.Z.)
Aracha nannte sich offiziell Nabu-kudurri-usur IV., auch Nebukadnezar IV.
Der von Dareios I. zum Feldzug nach Urartu entsandte General Intaphernes schlug Aracha am 27. November 521 v.u.Z. und nahm ihn nebst 2500 Anhängern gefangen. In Babylon angekommen ließ Dareios I. alle töten.
>wiki
Babylon
Kurzfristige Nachfolger

Šamaš-eriba
(484 v.u.Z.)
Usurpator
Bel-šimanni
(484 v.u.Z.)
Usurpator in Borsippa und Dilbat
Dilmun
Kephisodoros
(~124 v.u.Z.)
Strategos
Dilmun
Yarhai
(131 u.Z.)
Satrap der Charakene
>wiki
Dilmun
Sanatruk
(131 u.Z.)
Satrap (?) der Charakene